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9-Euro-Ticket: Verkehrsminister Volker Wissing bringt Nachfolge ins Spiel

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Von: Moritz Serif

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Das 9-Euro-Ticket ist ein Erfolg, sagt Verkehrsminister Volker Wissing (FDP). Der Politiker spricht über einen Nachfolger.

Berlin – Auf das 9-Euro-Ticket könnte Ende des Jahres oder Anfang 2023 ein Nachfolgeangebot folgen. Das gab Verkehrsminister Volker Wissing bekannt. Der FDP-Politiker möchte allerdings noch auf Daten und eine Auswertung warten. „Was sind die Erfahrungen damit? Welche Rolle spielt der Preis? Welche Rolle spielt das einfache Handling oder die deutschlandweite Geltung?“, fragte Wissing. Es werde sehr viel gemutmaßt, aber so richtig wisse man es nicht, sagte er der Deutschen Presse-Agentur.

In die Diskussion gerückt sind ein 365-Euro-Jahresticket oder ein 69-Euro-Monatsfahrschein - der Verkehrsminister will sich jedoch noch nicht festlegen. „Wir brauchen ein Modell, das in die Haushalte der Länder und auch in den Haushalt des Bundes passt.“
Bei einer Einigung zwischen Bund und Ländern könne es aber schnell gehen. „Wir haben ja gesehen, dass wir innerhalb weniger Wochen einen Vorschlag auf den Tisch legen und ein digitales Ticket anbieten konnten. Insofern bin ich optimistisch, dass es auch dieses Mal schnell gehen kann.“

9-Euro-Ticket: Verkehrsminister Wissing ist zufrieden

Bislang ist Wissing zufrieden. „Wir haben damit etwas ausgelöst, was sehr wichtig war für den ÖPNV, nämlich einen Modernisierungsschub“, sagte er. „Der ÖPNV ist dadurch ein Stück digitaler geworden, er ist einfacher geworden, und er ist stärker auf die Fahrgäste ausgerichtet worden - und das innerhalb von wenigen Wochen.“

Ende des Jahres oder Anfang 2023 könnte es einen Nachfolger für das 9-Euro-Ticket geben (Symbolbild).
Ende des Jahres oder Anfang 2023 könnte es einen Nachfolger für das 9-Euro-Ticket geben. (Symbolfoto) © Arne Dedert/dpa/picture alliance

Wissing bewertete das Ticket als „Riesenerfolg“. „Wir haben 21 Millionen Tickets zusätzlich zu den 10 Millionen Abonnenten verkauft. Das hat der ÖPNV lange nicht gesehen.“ Unter den 31 Millionen Nutzern seien viele Berufspendler, aber auch Tagesausflügler gewesen.

Wissing über Nachfolger vom 9-Euro-Ticket

Die Fahrgastzahlen seien auf das Niveau der Zeit vor der Pandemie gestiegen. Wichtig ist Wissing, dass der Preis und die angebotene Leistung stimmt. „Es ist ja nicht so, dass der niedrigste Preis immer die größte Zufriedenheit herbeiführt. Wenn die Leistung dahinter nicht stimmt, dann nutzt es niemandem, für einen Euro fahren zu können, aber die Takte nicht passen“, sagte der Verkehrsminister. (mse/dpa)

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