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„Morgen ist der Tag“: Scholz sieht „Deutschlandticket“ als beschlossene Sache

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Von: Nail Akkoyun

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Kanzler Olaf Scholz bei einem Bürgergespräch in Gifhorn.
Kanzler Olaf Scholz bei einem Bürgergespräch in Gifhorn. © Moritz Frankenberg/dpa

Während eines Bürgergesprächs zeigt sich Kanzler Olaf Scholz zuversichtlich, dass man sich am Mittwoch (2. November) auf ein „Deutschlandticket“ einigen wird.

Gifhorn/Berlin – Bundeskanzler Olaf Scholz geht von einer Einigung auf das 49-Euro-Ticket für den öffentlichen Nah- und Regionalverkehr am Mittwoch (2. November) aus. Man habe sich mit den Ländern schon fast auf ein solches „Deutschlandticket“ verständigt, sagte der SPD-Politiker am Dienstag (1. November) bei einem Bürgerdialog im niedersächsischen Gifhorn. „Morgen ist der Tag, an dem es dann endgültig gelingen soll.“

Am Mittwoch kommen die Ministerpräsident:innen der Länder im Berliner Kanzleramt mit Scholz zusammen, um über die Entlastung der Bürger in der Energiekrise zu beraten. Die Verkehrsminister:innen von Bund und Ländern haben sich bereits im Grundsatz auf das 49-Euro-Ticket verständigt, strittig ist aber die Finanzierung des Nah- und Regionalverkehrs.

Nachfolger von 9-Euro-Ticket: Scholz verspricht „bundesweites, digital buchbares Aboticket“

Scholz sagte, der Bund werde das „Deutschlandticket“ gemeinsam mit den Ländern jährlich mit drei Milliarden Euro subventionieren. „Unabhängig davon sind wir dabei, den Schienenverkehr auszubauen und haben dafür die Mittel erheblich angehoben“, sagte er.

Der Kanzler betonte, dass das 9-Euro-Ticket im Sommer, „ganz anders, als uns, das alle vorhergesagt haben, ein richtiger Erfolg“ gewesen sei. Grund sei nicht nur der Preis gewesen, sondern auch die unkomplizierte Ticketbuchung. Geplant sei nun ein „bundesweites, digital buchbares Aboticket“, das mit 49 Euro starten solle. „Wir hoffen, dass das ganz viele machen“, sagte der Kanzler.

Am sogenannten „Kanzlergespräch“ in Gifhorn bei Wolfsburg nahmen 150 Bürgerinnen und Bürger teil, die ihm 90 Minuten lang ihre Fragen stellen konnten. (nak/dpa)

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