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30 Prozent-Mietendeckel: Freiwillig wird das laut Mietverbänden „nicht funktionieren“

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Luxuswohnungen
Luxuswohnungen in Prenzlauer Berg in Berlin, im Hintergrund ist der Fernsehturm zu sehen. © Christophe Gateau/dpa

Franziska Giffey will, dass die Mieten in Berlin nicht höher als 30 Prozent des Nettoeinkommens sind. Auf freiwilliger Basis wird das nichts, so Mietverbände.

Berlins Bürgermeisterin Franziska Giffey hatte am Wochenende eine Idee: Mieten sollten in der Hauptstadt die Grenze von 30 Prozent des Nettoeinkommens nicht mehr übersteigen, beschloss sie zusammen mit Bausenator Andreas Geisel und arbeitet nun daran, eine selbstverpflichtenden Regelung einzuführen. Der Vorsitzende des Mieterschutzbundes Claus Deese findet Giffeys Idee an sich nicht schlecht – einer freiwilligen Umsetzung steht er, genauso wie der Deutsche Mieterbund, jedoch skeptisch gegenüber.
BuzzFeed.de hat beide Mietverbände zu Giffeys Vorschlag eines Mietendeckels bei 30 Prozent des Nettoeinkommens befragt.

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