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In Berlin gilt bereits seit Montag vielerorts die 2G-Regel.
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Mehrere Bundesländer setzen bereits auf die 2G-Regelung.

Pandemie

Corona in Hessen: Kommt 2G im ganzen Bundesland? Ministerium äußert sich

  • VonNadja Austel
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Die Corona-Inzidenzen in Deutschland sind auf einem neuen Höchststand. Viele Bundesländer reagieren bereits vor dem Corona-Gipfel – Hessen auch?

Berlin/Frankfurt – Nachdem die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz erneut einen traurigen Rekord erreichte, wird am Donnerstag auf dem Corona-Gipfel über das weitere Vorgehen in der Corona-Pandemie* diskutiert. Dabei wird es auch um die konkreten Maßnahmen zur Eindämmung des Pandemiegeschehens gehen. Für Hessen meldet das Robert Koch-Institut am Mittwochmorgen (17.11.2021) eine Sieben-Tage-Inzidenz von 195,5. Einige Bundesländer schlagen deshalb schon vor dem Corona-Gipfel einen schärferen Kurs bei ihren Regeln ein. Wann wird Hessen nachziehen?

Zuvor hatte es noch Diskussionen unter den Verantwortlichen gegeben, ob ein neues Gipfeltreffen zwischen Bund und Ländern überhaupt Sinn ergebe. Nachdem mehrere Ministerpräsidenten ein Treffen gefordert hatten, schaltete sich auch Angela Merkel ein und plädierte dafür. Das Coronavirus nehme keinerlei Rücksicht darauf, ob „wir gerade eine geschäftsführende Regierung haben oder ob gerade Koalitionsverhandlungen geführt werden“, so Merkel.

Corona-Gipfel: Bundesländer verschärfen die Maßnahmen

Auf dem Corona-Gipfel werden die Verantwortlichen unter anderem mit einem neuen Flickenteppich an Regeln in Deutschland konfrontiert. Sachsen machte den Anfang und führte die 2G-Regelung ein. Dort dürfen nur noch Geimpfte und Genesene an bestimmten Bereichen des öffentlichen Lebens teilnehmen. Bayern zog nun ebenfalls nach. Auch dort gilt mittlerweile „2G für fast alles“, wie Ministerpräsident Söder betonte. Schleswig-Holstein verschärfte die Regeln ebenfalls: Private Kontakte in geschlossenen Räumen werden auf bis zu zehn ungeimpften Personen eingeschränkt.

Die Ministerpräsidenten der Bundesländer sitzen am Konferenztisch zusammen. Zu den Hauptthemen der MPK zählt der Umgang mit der Pandemie. (Archivfoto)

Am Dienstag (16.11.2021) zog auch Nordrhein-Westfalen nach: Ministerpräsident Hendrik Wüst führte die 2G-Regel vor allem für den Freizeitbereich, Fußballstadien und Weihnachtsmärkte ein. Auch Baden-Württemberg steht kurz vor einer solchen Regelung. Die dortige Intensivbettenauslastung führt zu 2G. Dabei werden auch Forderungen nach einem Lockdown für Ungeimpfte in ganz Deutschland laut, wie es Österreich bereits vormachte.

Corona in Hessen: Wann wird auch hier nachgezogen?

Das hessische Ministerium für Integration und Soziales hatte auf Nachfrage unserer Redaktion keine neuen Informationen zu möglichen landeseigenen Verschärfungen der Maßnahmen vorliegen. Stattdessen verwies eine Sprecherin des Ministeriums auf eine Mitteilung der vergangenen Woche, in der zuletzt Angaben zu den Regelungen gemacht wurden. Wann Hessen auf die exponentiell steigenden Inzidenzen entsprechend reagieren wird, bleibt daher abzuwarten.

Zahlreiche Bundesländer reagieren bereits vor dem Corona-Gipfel mit der 2G-Regel: Wie verhält sich Hessen?

Gesundheitsminister Jens Spahn mahnte indes vor dem Corona-Gipfel zu Einheitlichkeit zwischen den Bundesländern. Ein Flickenteppich sei keine Dauerlösung. Markus Söder sprach vor dem Gipfeltreffen von der „Woche der Wahrheit“.

Corona-Gipfel: Worum es am Donnerstag gehen soll

  • Flächendeckende 2G-Regel für Deutschland
  • 3G-Regelungen am Arbeitsplatz / Rückkehr der Home-Office-Pflicht
  • 3G-Regelungen im ÖPNV
  • Tempo bei Booster-Impfungen
  • Impfpflicht für bestimmte Berufsgruppen
  • Lokale Kontaktbeschränkungen und Schulschließungen

(na mit dpa/AFP) *fnp.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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