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11. September

9/11: Joe Biden ruft USA zur Einheit auf – und warnt Terroristen

  • Tim Vincent Dicke
    VonTim Vincent Dicke
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Am 9/11-Jahrestag wendet sich Joe Biden mit einer Videobotschaft an die USA. „Wir werden Dich jagen“, warnt er Feinde des Landes.

Washington – Vor genau 20 Jahren nutzten Terroristen von Al-Kaida Flugzeuge als fliegende Bomben, um die USA anzugreifen. Anlässlich des Gedenkens an die Anschläge vom 11. September 2001 – 9/11 – hat Präsident Joe Biden die nationale Einheit als größte Stärke der Vereinigten Staaten bezeichnet.

In den Tagen nach den Anschlägen sei heldenhaftes Handeln, Widerstandskraft und „ein wahres Gefühl der nationalen Einheit“ demonstriert worden, sagte Joe Biden in einer am Freitagabend (Ortszeit, 10.09.2021) veröffentlichten Videobotschaft. „Im Kampf um die Seele Amerikas ist Einheit unsere größte Stärke.“

9/11: Joe Biden will zum 20. Jahrestag des 11. Septembers Anschlagsorte besuchen

Diese Einheit bedeute allerdings nicht, „dass wir alle dasselbe glauben müssen, aber es ist wichtig, dass wir uns gegenseitig respektieren und aneinander glauben“, sagte der demokratische Präsident in der rund sechsminütigen Botschaft, die im Weißen Haus aufgezeichnet wurde.

Der Präsident wollte am Samstag, dem 20. Jahrestag der Anschläge mit rund 3000 Toten, die drei damaligen Tatorte besuchen. Joe Biden wollte zunächst Ground Zero in New York besuchen, dann die Absturzstelle des vierten entführten Flugzeugs bei Shanksville (Pennsylvania) und schließlich das Pentagon bei Washington. Er werde dabei keine Rede halten, sondern die Orte besuchen, um den Opfern seinen Respekt zu erweisen, hieß es.

US-Präsident Joe Biden will am 20. Jahrestag der Anschläge vom 11. September 2001 den Opfern gedenken.

„Wir werden Dich jagen“: Joe Biden warnt Terroristen am 9/11-Jahrestag

Die Anschläge hätten eine Generation dazu motiviert, dem Land zu dienen und es auch gegen Terrorismus zu schützen, sagte Joe Biden weiter. Jeder, der den USA Schaden zufügen wolle, müsse Folgendes wissen: „Wir werden Dich jagen, fassen und Dich zur Rechenschaft ziehen.“ Dies gelte heute, morgen und für immer, betonte er.

Joe Biden kritisierte, nach den Anschlägen seien auch „die dunkleren Kräfte der menschlichen Natur“ zum Vorschein gekommen, nämlich „Angst und Wut“. Es habe etwa Vorurteile und Gewalt gegen amerikanische Muslim:innen gegeben, gegen „wahre und gläubige Anhänger einer friedlichen Religion“, sagte Biden. Das Land dürfe sich aber nicht spalten lassen. „Die Einheit ist das, was uns ausmacht – Amerika von seiner besten Seite.“

Afghanistan-Krieg war ein Erbe von 9/11

Mitglieder des Terrornetzwerks Al-Kaida hatten vor 20 Jahren drei entführte Flugzeuge in die Türme des World Trade Centers und in das US-Verteidigungsministerium vor den Toren der Hauptstadt Washington geflogen. Eine vierte Maschine stürzte im Bundesstaat Pennsylvania ab, nachdem Passagiere sich gegen die Entführer aufgelehnt hatten.

Die schlimmsten Anschläge der US-Geschichte erschütterten die Weltmacht schwer, der damalige republikanische Präsident George W. Bush rief in der Folge den „Krieg gegen den Terrorismus“ aus. Ein Erbe war der Afghanistan-Einsatz, bei dem die Taliban-Regierung 2001 gestürzt wurde. Nach dem endgültigen Abzug der westlichen Truppen hatte die islamistische Terrormiliz die Macht in dem Binnenland jedoch wieder übernommen. (tvd/dpa/AFP)

Rubriklistenbild: © Saul Loeb/AFP

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