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Zweite Corona-Boosterimpfung für alle: Warum sie in Deutschland noch kein Thema ist

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Eine Person erhält ihre Corona-Impfung.
Die zweite Boosterimpfung in Deutschland für alle lässt auf sich warten. Warum zögert die Stiko noch mit ihrer Empfehlung? (Symbolbild) © Daniel Karmann/dpa

Das Tempo bei Boosterimpfungen gegen Corona wird in Deutschland vorangetrieben. Die vierte Impfung für alle kein Thema. Doch wieso eigentlich?

Berlin – Der Blick auf das Infektionsgeschehen in Deutschland sollte vermuten lassen, dass das Impftempo noch einmal beschleunigt wird. Tatsache ist: für eine Herdenimmunität reicht die Impfquote in Deutschland noch nicht. Boosterimpfungen werden zumindest als probates Mittel gesehen, um schwere Verläufe zu verhindern. Die Infektion an sich kann aber nur selten aufgehalten werden. Und doch gibt es die nunmehr zweite Boosterimpfung bislang nur für bestimmte Personengruppen. Wie kann das sein?

Warum die Ständige Impfkommission (Stiko) noch mit ihrer Empfehlung für die zweite Boosterimpfung zögert und wie Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) zu dem Thema steht, erfahren Sie hier.*

Fakt ist, dass sich die Omikron-Unterform BA.2 leichter überträgt als Omikron selbst*. Dadurch steigen die Infektionszahlen schier unaufhaltsam an. Dies äußert sich wiederum in den verschiedensten Omikron-Symptomen* sowie in Anzeichen, die auf eine Infektion mit BA.2 hindeuten*. Mittlerweile ist gar ein neues Symptom bekannt, das auf eine Omikron-Infektion hindeutet und vor allem Kleinkinder betrifft*. Zudem hat eine Studie ergeben, dass bestimmte Blutgruppen das Risiko einer Corona-Infektion sogar noch verstärken*. Immerhin hat die Wissenschaft aber auch ermittelt, dass Boosterimpfungen zumindest vor schweren Verläufen bei einer Corona-Infektion schützen*. Die Corona-Infektion selbst kann wiederum aber auch durch starken Pollenflug befeuert werden*. * kreiszeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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