"Polarstern" erreicht Spitzbergen - Personalwechsel in der Arktis
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„Polarstern“ erreicht Spitzbergen - Personalwechsel in der Arktis.

Arktis

Zurück auf der Scholle

„Polarstern“-Expedition setzt Messungen in der Arktis fort.

Die historische Mosaic-Arktisexpedition geht weiter: Nach einer einmonatigen Unterbrechung und einem trotz der Corona-Pandemie erfolgreichen Austausch der Crew hat das deutsche Forschungsschiff „Polarstern“ wieder „seine“ Eisscholle in der Zentralarktis erreicht. Wie das Alfred-Wegener-Institut (AWI) am Donnerstag in Bremerhaven weiter mitteilte, setzt das neue Team mit Teilnehmern aus 19 Ländern nun die Messungen in der Arktis fort.

Die „Polarstern“ war im vergangenen September zu der großangelegten Forschungsmission aufgebrochen, in deren Verlauf sie sich insgesamt rund ein Jahr lang mit der Eisscholle durch die Polarregion treiben lässt. Am 12. Oktober wird der Eisbrecher in seinem Heimathafen Bremerhaven zurückerwartet.

Für den jüngsten turnusmäßigen Wechsel der rund hundertköpfigen Mannschaft musste die „Polarstern“ die Eisscholle vorübergehend verlassen: Da die üblichen Wege für den Mannschaftsaustausch und die Versorgung mit Nachschub wegen der Krise zusammengebrochen waren, stach das Forschungsschiff am 17. Mai in Richtung der Polarinsel Spitzbergen in See. Dort traf es zwei weitere deutsche Forschungsschiffe mit der neuen Crew und Versorgungsgütern an Bord.

Nach erfolgreichem Austausch erreichte die „Polarstern“ nun wieder die Mosaic-Eisscholle. Die Expedition soll Erkenntnisse über die in der Arktisregion ablaufenden komplexen Umweltprozesse in einer bislang unbekannten Detailtiefe liefern. Das soll Klimamodelle verbessern helfen. Dazu zählen unter anderem etwa die genauen energetischen Wechselwirkungen zwischen Eis und Atmosphäre oder die Eisbewegungen durch den Wind. (afp)

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