Umfrage

Zeitumstellung kostet Nerven

Besonders Frauen fühlen sich laut einer Umfrage durch die Zeitumstellung gestresst.

Wegen der Umstellung der Uhren auf Sommerzeit kommen einer Umfrage zufolge ein Drittel der Deutschen morgens nur schwer aus den Federn. Jeder Fünfte erwartet vom Dreh an der Uhr am kommenden Sonntag, wegen der verlorenen Stunde tagsüber gereizt oder müde zu sein, wie die Forsa-Umfrage der KKH Kaufmännische Krankenkasse ergab. Rund jeder Siebte schlafe demnach abends schlechter ein, teilte die KKH am Mittwoch in Hamburg mit.

Probleme mit dem Schlaf

Vor allem Frauen hadern der Umfrage zufolge mit der Zeitumstellung. Zwei Drittel von ihnen können deshalb entweder abends schlechter einschlafen, nachts schlechter durchschlafen oder haben Probleme beim morgendlichen Aufstehen. Bei den Männern verspüren 42 Prozent einen oder mehrere dieser Effekte.

Um sich auf den neuen Rhythmus einzustellen, lassen es 42 Prozent der Umfrageteilnehmerinnen und -teilnehmer in den neuen Bundesländern sowie 36 Prozent der Befragten im Westen Deutschlands langsam angehen und probieren, ihre Schlafens- und Essenszeiten der Umstellung entsprechend nach und nach anzupassen. Die Mehrheit der Befragten sehe einen Vorteil darin, wenn die Zeitumstellung innerhalb der nächsten Jahre abgeschafft werde, hieß es.

Der Organismus erfahre durch die Zeitumstellung jedes Mal „eine Art Mini-Jetlag, der die hochpräzise innere Uhr durcheinanderbringt“, hieß es. Folgen der Zeitumstellung können unter anderem gesteigerte Müdigkeit, Schlafstörungen und Kopfschmerzen sein. Für die Umfrage wurden im Auftrag der KKH Kaufmännische Krankenkasse 1 003 Personen im Alter von 18 bis 70 Jahren befragt. epd

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