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Drei Ziegen haben sich in Sicherheit gebracht, nachdem Taifun „Mangkhut“ Schlamm und Wasser durch den Nordosten des Landes getrieben hat.

Philippinen

Zahl der Taifun-Toten steigt

Noch immer werden auf den Philippinen Dutzende Opfer des Taifuns „Mangkhut“ vermisst. Die Chancen, nach mehr als vier Tagen noch Überlebende zu finden, schwinden.

Der Taifun „Mangkhut“ hat auf den Philippinen bisher mindestens 74 Menschen das Leben gekostet. 55 würden noch vermisst, teilte die Polizei mit. Die meisten der Todesopfer und Vermissten stammen demnach aus der nördlichen Region Cordillera.

Dort liegt auch die Stadt Itogon, wo eine Schlammlawine eine Unterkunft von Bergbauarbeitern unter sich begrub. Hunderte Polizisten, Soldaten und Rettungskräfte suchten auch am Dienstag weiter nach bis zu 50 Menschen, die in dem Gebäude eingeschlossen sind, sagte der hochrangige Polizeibeamte Benigno Durana. Der Taifun hatte das südostasiatische Land am Samstag heimgesucht.

„Wir werden die Hoffnung nicht aufgeben, und mit unseren Gebeten werden wir nicht aufhören, bis wir den letzten unserer Mitbürger gefunden haben“, sagte Durana Reportern. „Wir verlieren die Hoffnung nicht, noch jemanden lebend zu finden“, erklärte Durana weiter. „Es kann noch immer Wunder geben.“

Bereits am Sonntag hatte Itogos Bürgermeister Victorio Palangdan gesagt, man gehe davon aus, dass die verschütteten Menschen höchstwahrscheinlich tot seien.

Mehr als 200.000 Menschen mussten auf den Philippinen nach Angaben des Katastrophenschutzes wegen des Taifuns ihre Heimat verlassen. Knapp 300 Flüge wurden abgesagt. Auch in China und in der Millionenmetropole Hongkong richtete „Mangkhut“ am Sonntag vielerorts große Verwüstung an. (dpa)

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