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Durch den Rauch werden viele Menschen auf einem benachbarten Campingplatz verletzt.

Nahe Cuxhaven

Feld in Flammen, 62 Camper verletzt

Neben einem Campingplatz in der Nähe von Cuxhaven brennt ein Feld. Dutzende Besucher atmen Rauch ein. 

Rauch von einem brennenden Feld in der Nähe von Cuxhaven hat 62 Menschen auf einem Campingplatz verletzt. Das Feuer sei bei Erntearbeiten eines Mähdreschers entstanden, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag. Der starke Qualm zog über den nahen Campingplatz in der Gemeinde Wurster Nordseeküste, wo sich etwa 1800 Gäste aufhielten. 62 von ihnen berichteten den Einsatzkräften von Atembeschwerden. Der Rettungsdienst gab bei den meisten Leichtverletzten Entwarnung. Sieben Besucher, darunter auch zwei Kinder, kamen mit Verdacht auf eine Rauchvergiftung am Samstag in ein Krankenhaus.

Später stellte sich heraus, dass auch diese nur leicht verletzt wurden, wie ein Sprecher des Rettungsdienstes sagte. Zuerst hatten die Einsatzkräfte von insgesamt 68 Verletzten gesprochen. Am Sonntag sagte ein Sprecher des Rettungsdienstes dann, dass 62 Menschen durch den Rauch verletzt wurden. Eine Strandparty konnte am Abend wie geplant stattfinden. „Der Schock steckt bei einigen zwar noch in den Knochen, aber zum Glück ist das ja relativ glimpflich ausgegangen“, sagte ein Sprecher des Campingplatzes.

Die Feuerwehr hatte das Feuer, das auf einer Fläche von etwa fünf Fußballfeldern brannte, nach rund drei Stunden unter Kontrolle. Die Polizei vermutet einen technischen Defekt an dem Mähdrescher. Das Gerät wurde beschlagnahmt. In den kommenden Tagen soll nun die Brandursache ermittelt werden.

Auch in anderen Orten Niedersachsens kam es bei Erntearbeiten zuletzt zu Bränden. In Friesoythe bei Cloppenburg stand am Samstag ein Feld in Flammen. Auch einige dort liegende Strohballen brannten ab. Am Freitag brannte im nur wenige Kilometer entfernten Lindern eine von einem Trecker gezogene Strohballenpresse aus. Die Polizei schätzte den Schaden auf rund 100 000 Euro.

In der Nähe von Meppen mussten wegen eines brennenden Stoppelfeldes mehrere Wohnhäuser evakuiert werden. Durch den starken Wind breitete sich das Feuer aus und beschädigte am Samstag einen Schuppen.

Ein Treckerfahrer in Hagen am Teutoburger Wald (Landkreis Osnabrück) bemerkte während der Fahrt, dass sein mit Getreide beladener Anhänger in Flammen aufging. Er konnte sich und den Trecker gerade noch retten, indem er den Anhänger abkoppelte und stehen ließ. Die Feuerwehr löschte das Feuer.

Nicht so viel Glück hatte ein Lasterfahrer in Bersenbrück bei Osnabrück. Sein mit rund acht Tonnen Stroh beladener Anhänger geriet in Brand. Der Fahrer konnte noch anhalten und sich retten. Das Fahrzeug und der Anhänger wurden von den Flammen zerstört. (dpa)

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