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„Ich persönlich habe nicht unter Corona gelitten“, sagt Wolfgang Niedecken, Der Musiker wurde in der Pandemie zweimal Großvater und veröffentlichte ein Buch.
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„Ich persönlich habe nicht unter Corona gelitten“, sagt Wolfgang Niedecken, Der Musiker wurde in der Pandemie zweimal Großvater und veröffentlichte ein Buch.

BAP-Sänger wird 70

BAP-Sänger Wolfang Niedecken: „Bolsonaro bereitet mir schlaflose Nächte“

  • VonAndreas Sieler
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Zu seinem 70. Geburtstag spricht BAP-Sänger Wolfgang Niedecken über Rechtspopulismus, seine Sicht auf die katholische Kirche und die Folgen von Corona für die Musikszene.

Herr Niedecken, die 70 kommt in großen Schritten, wie geht es Ihnen damit?

Für mich persönlich ist das erstmal nur eine Zahl. Aber fest steht: Siebzig ist etwas anderes als Sechzig. Als ich Sechzig wurde, habe ich das komplett auf die leichte Schulter genommen. Weil der Zeitraum, der mir noch zur Verfügung steht für das, was ich gerne tue, mir noch unendlich erschien. Aber mit Siebzig weißt du, dass du irgendwann im Laufe des nächsten Jahrzehnts halblang machen musst. Dann kannst du keine Tour mehr spielen, wo du über drei Stunden auf der Bühne stehst, die Konzerte müssen notgedrungen kürzer werden. Darauf muss ich mich mental vorbereiten. Es ist keine schöne Vorstellung, aber der Lauf der Dinge. Umso ärgerlicher ist es natürlich, dass ausgerechnet jetzt noch ein Jahr Verzug dazwischenkommt. Zum jetzigen Zeitpunkt wären wir längst bei den Proben, dann ein, zwei Warmups – und dann spielen wir in der Köln-Arena. Das ganze Ding verschiebt sich jetzt um ein Jahr. Da wiederum sage ich, ich will nicht rumsitzen und Däumchen drehen, sondern dieses Jahr auch genießen und Sachen machen, die mir Spaß machen. Sich nur hängen lassen und rumjammern macht keinen Spaß.

Dann ist es – wenn auch gezwungenermaßen – doch sicher ein schöner Gedanke, den 70. Geburtstag in aller Ruhe zu feiern anstatt auf der Bühne zu stehen?

Ja. Ich habe es aber auch gerne, wenn ich an meinem Geburtstag auf Tour bin. Was ich nicht so gerne mag, sind diese Pflicht-Veranstaltungen zum Geburtstag, die einem aufgedrückt werden. Wo man unter anderem Menschen einladen muss, nur damit sie nicht beleidigt sind. Das wird jetzt nicht passieren: meine Kinder und meine Enkel kommen. Wir werden ein Familienfest in kleinster Besetzung feiern. Unplugged sozusagen.

Wolfgang Niedecken musste den Anfang der BAP-Geschichte umschreiben

Nun erscheint eine Geburtstagsedition des „Alles fließt“-Albums: Was erwartet die Hörer?

Wir haben das „Alles fließt“-Album, weil wir nicht auftreten können, angereichert und neu gestaltet. Es gibt ein neues Booklet aus meinen Collagen und zwei längere Texte, die erklären, was und wieso wir das machen. Dazu haben wir vier Songs aus der Vorzeit aufgenommen, die wir noch nie auf einem Studioalbum hatten. Zudem gibt es eine DVD, auf der ich vor unserem Kamin sitze und in aller Ruhe erzähle, wie es zu den Songs des Albums gekommen ist. Meine Frau hatte im August 2019 gefilmt, als wir das Album aufgenommen haben. Dieses Material konnten wir sehr gut verwenden, weil ich direkt auf die Grundtakes mitgesungen habe. Dadurch haben wir wunderbares Material, mit dem wir authentisch zeigen können, wie BAP dieses Album aufgenommen hat.

Auf der zusätzlichen EP „Sibbe Köpp,veezehn Häng“ gibt’s auch eine Rarität aus Ihrer Zivildienst-Zeit 1976. Wie kommt es, dass ein Lied fast ein halbes Jahrhundert in der Schublade schlummert?

Ganz einfach: Ich wusste zwar, dass ich dieses Stück geschrieben hatte, aber ich hatte nie vor, es aufzunehmen. Letztens ist es mir wieder in die Hände gefallen. Dabei hatte ich festgestellt, wenn ich die Zahlen, die in dem Lied vorkommen, zusammenzähle, kommt das Jahr 1976 raus. Ich war immer fest der Meinung, dass ich meinen ersten Kölschen Text erst 1977 geschrieben hatte – „Helfe kann dir keiner“. Und siehe da, ich musste tatsächlich nochmal den Anfang der BAP-Geschichte umschreiben, denn dieses Lied hatte ich für eine 93-jährige Seniorin zum Geburtstag gesungen, die ich noch aus der Kindheit kannte. Sie hatte mich wiedererkannt in dieser Alten-Tagesstätte beim Zivildienst und fragte „Bist du nicht der Niedeckens Jung? “. Da stellte sich raus, dass es die Frau Herrmanns war, die ihr Leben lang auf der Kirmes gestanden hatte. Sie hatte eine kleine Bude mit Knallfröschen, Tröten und Luftballons und ich kannte sie noch aus meiner Kindheit. Dann hatte ich ihr dieses Ständchen geschrieben und auf ihrer Geburtstagsfeier gespielt. Danach habe ich es wohl irgendwie abgeheftet.

Heute sind die Bühnen größer – einer der ersten BAP-Auftritte in den 70ern.

Wolfgang Niedecken über die Corona-Auszeit

Sie haben die Corona-Auszeit auch für ein anderes Projekt genutzt – ein Buch über Bob Dylan.

Die Anfrage für das Buch kam für die Serie Musik-Bibliothek vom Verlag Kiepenheuer & Witsch, in der Musiker, Schriftsteller, Journalisten über den Act schreiben, der sie in ihrem Leben am meisten beeindruckt hat. Das Schöne an der Idee ist, dass die Serie subjektiv geschrieben ist und eben nicht in einer objektiven oder wissenschaftlichen Betrachtungsweise, womit man dann die zehntausendste Biografie des entsprechenden Acts erhalten würde. Ich hatte den großen Vorteil, dass ich einen wunderschönen roten Faden hatte – mit meiner Reise auf den Spuren von Bob Dylan für den Arte-Fünfteiler. Ich habe eigentlich meine Reise beschrieben – wir hatten in Washington angefangen zu filmen, dann ging es nach New York, Woodstock, Minnesota, New Orleans und Kalifornien. Das war ein toller Trip. Die Leute, die das Buch bisher gelesen haben, finden es sensationell. Das hätte ich ohne Corona zeitlich gar nicht hinbekommen.

Wie sind Sie sonst durch die Krise gekommen?

Für mich hat sich nicht so viel verändert. Ich gehe täglich mit dem Hund durch den Wald, mache morgens meine Runden auf dem Heimtrainer, mache Gymnastik und arbeite. Die Kinder sind aus dem Haus. Ich muss nicht über Entbehrungen reden. Im Gegenteil, ich komme mir sehr privilegiert vor. Ich persönlich habe nicht unter Corona gelitten. Während des Lockdowns bin ich zweimal Großvater geworden, innerhalb von neun Tagen. Die beiden Jungs sind jetzt auch schon ein Jahr alt.

Wolfang Niedecken: Musikszene wird sehr lädiert aus Corona-Krise rausgehen

Sie sagten es eben schon: Sie sind privilegiert. Doch vonseiten der Kunst- und Kulturschaffenden gibt es reichlich Kritik an der Corona-Politik. Wie nehmen Sie die Entwicklung in der Kunst- und Musikszene wahr?

Am Schlimmsten finde ich die Situation der Leute, die für uns arbeiten, unsere Crew. Da muss man sich ernsthafte Sorgen machen, wie das weitergeht, wenn wir wieder spielen können und wer bis dahin notgedrungen seinen Beruf verlassen musste. Die Situation ist furchtbar. Die Situation für die BAP-Musiker ist auch nicht besonders toll, aber da alle gefragte Studio-Musiker sind, bekommen die schon ihren Lebensunterhalt zusammen. Aber ich kenne jede Menge Musiker, die überhaupt nicht wissen, wie es für sie jetzt weiter geht, weil sie von kleinen Gigs gelebt haben und die Rücklagen aufgebraucht sind.

Ein BAP-Album wird ja auch in der Pandemie wahrgenommen, andere sind auf die Bühne angewiesen. Wird die Musikszene dezimiert aus der Krise gehen?

Die Szene wird sehr lädiert aus der Krise rausgehen. Wenn ich an die jungen Acts denke, die gerade mal irgendwo einen Fuß in der Tür haben. Die kommen sehr ins Hintertreffen. Das sind schlimme Situationen, da werden wohl einige aufgeben. Das trifft den ganzen Kulturbereich, vom Theater bis in die Gastronomie.

Manche Künstlerinnen und Künstler haben Konzerte gegeben, die dann online gestreamt werden konnten…

Das wäre für mich nichts. Da kommt nichts zurück! Ich bin Live-Musiker, ich brauche das Publikum und die Emotionen. Ich wäre darin auch nicht gut, ohne Publikum bin ich eigentlich verloren. Wohl denen, die staatlich subventioniert werden, die können auch mal tolle Sachen machen, ohne dass sie schauen müssen, ob sich das auch wirtschaftlich rechnet. Schauspielhäuser haben gut lachen, das Komische ist aber: die beschweren sich am meisten. Wenn ich mir anschaue, was jemand macht, der einen kleinen Club betreibt, in dem dann wenn’s hochkommt 200 Leute für ein Konzert von einer jungen Band kommen – die können ja gar nichts machen. Die bezahlen seit über einem Jahr Miete für nichts. Das geht an die Substanz. Das ist der Unterschied zwischen E und U: ernste Kunst und Unterhaltungskunst – je nachdem, in welcher Schublade du gelandet bist, hast du das Nachsehen.

Seit vielen Jahren ist er Botschafter der Aktion "Gemeinsam für Afrika".

Rechtspopulismus lässt Wolfang Niedecken frustriert zurück

In den 90ern haben Sie ein viel beachtetes Konzert gegen Rassismus organisiert. Auf dem aktuellen Album warnen Sie in einem Text vor Rechtspopulisten. Ein Thema, dass uns nie loslassen wird …

Es ist Wahnsinn, wo die Populisten schon überall an der Macht sind. Die meisten schlaflosen Nächte bereitet mit Jair Bolsonaro. Wenn es in Brasilien so weitergeht, wird es zu Corona-Mutationen kommen, die mit unseren momentanen Impfstoffen nicht mehr einzufangen sind. Dann geht das Ganze wieder von vorne los. Wenn Populisten so etwas zu verwalten haben, werden sie immer nur das tun, worin sie ihren Vorteil sehen. Deswegen ist es auch so furchtbar, dass in Deutschland eine Bundestagswahl ansteht. Die kommt absolut zur Unzeit. Jeder weiß, dass der Überbringer der schlechten Nachricht bestraft wird. Das heißt in dem Fall: der Überbringer der schlechten Nachricht wird nicht gewählt. Ein Karl Lauterbach hätte keine Chance, gewählt zu werden. Aber er ist einer der wenigen, die wirklich Tacheles reden. Die Wahl schafft eine ganz schlechte Voraussetzung. Die arme Kanzlerin, die diese 16 Ministerpräsidenten zu hüten hat – das ist wie Flöhe hüten, da macht jeder, was er will. Grauenhaft, jeder will in seinem Land als Held dastehen.

Sie klingen nicht sehr zuversichtlich…

Es ist ja auch frustrierend! Als es losging mit Corona, habe ich daran erkannt, dass es wirklich ernst ist, weil plötzlich alle am gleichen Strang gezogen haben. Aber je näher es auf irgendwelche Wahlen zugeht, desto mehr versuchen die Akteure, möglichst viel für sich rauszuschlagen. Das ist nicht gut. Ich fordere natürlich nicht, dass die Wahl verschoben wird, weil das blauäugig wäre. Aber die Situation ist nicht schön.

Zur Person

Wolfgang Niedecken ist Kölner durch und durch, und natürlich auch in Köln geboren – am 30. März 1951. Anstatt mit einem großen Konzert in der Kölner Lanxess Arena wird er seinen 70. Geburtstag am Dienstag im kleinen Familienkreis feiern. Die große Party wurde derweil um ein komplettes Jahr verschoben.

Was Wolfgang Niedecken von den Querdenkern hält

Sie sagen, Bolsonaro bereitet Ihnen die größten Sorgen – aber man muss ja gar nicht bis Brasilien schauen. Hier haben wir die sogenannten Querdenker …

Bei den Querdenkern tröste ich mich damit, dass es nicht unbedingt eine homogene Bewegung ist. Da sind auch viele harmlose Esoteriker dabei, auch Leute, die besorgt sind, ob die Impfstoffe ausreichend getestet sind. Für die habe ich ja noch Verständnis. Ich habe sogar Verständnis für kuriose Verschwörungstheoretiker. Ein großes Problem habe ich mit der Abteilung, die von ganz rechts kommt und gezielt die Gesellschaft spalten will. Die tauchen immer wieder unter den verschiedensten Gruppierungen und Namen auf.

Aber haben die nicht die Querdenken-Bewegung längst vereinnahmt?

Da sind schon viele von Rechtsaußen dabei. Auch viele Nerds und völlig abgedrehte Esoteriker. Denen muss man sagen: Leute passt auf, mit wem ihr euch da einlasst, mit wem ihr demonstriert. Wenn welche mit Reichskriegsflagge rumlaufen, spätestens dann musst du auch als Esoteriker denken: hoppla, mit denen mache ich mich nicht gemein. Leider kommen nicht alle darauf. Obendrein laufen alle ohne Maske durch die Gegend. Ich möchte nicht wissen, was in zwei Wochen in Kassel los ist, weil sich auf der Demo so manche infiziert haben. Und Letztendlich verlängern diese Menschen auch die Leidenszeit. Sie nehmen sich nicht zusammen, protestieren, spielen das Virus runter als „Grippchen“ und verlängern damit die Zeit, in der wir alle unter Corona leiden. Das ist extrem unfair. Mir tun auch die Polizisten leid. Muss man sich bespucken lassen von irgendwelchen Idioten, die die Realität ignorieren?

Wolfgang Niedecken und die katholische Kirche

Zu einem anderen aktuellen Thema: In der Vergangenheit hatten Sie persönlich über Misshandlungen in einem katholischen Internat in Ihrer Kindheit berichtet. Das Gutachten des Erzbistums Köln zum Thema Missbrauch in der Kirche wird dieser Tage stark diskutiert – was denken Sie dabei?

Ich schüttle über die Katholische Kirche nur noch den Kopf, auch, weil ich denke, dass die Verantwortlichen doch irgendwann den Knall mal hören müssten. Die Katholische Kirche wähnt sich immer noch im Zeitalter des Absolutismus, vor allem der Alte-Männer-Verein im Vatikan. Die haben die Zeichen der Zeit nicht erkannt. Die Katholische Kirche ist anscheinend nicht reformierbar. Die müssten längst Abstand von ihrem Zölibats-Quatsch genommen haben, über den auch nie etwas in der Bibel stand. Das hatten sie irgendwann im Mittelalter beschlossen, damit die Kirche erben kann, weil bei unverheirateten Priestern keine anderen Erben vorhanden sind. Dann diese ganze verlogene Sexualethik, das ist eine Katastrophe. Das ganze Repressive, das Beichten, die Regeln, die alle nur auf Machterhalt ausgelegt sind. Das Allerschärfste ist ihre eigene Gerichtsbarkeit – ich dachte, vor dem Gesetz wären alle gleich. Pustekuchen! Das Priesteramt muss ein Beruf wie jeder andere sein, und ein Straftäter muss vor ein weltliches Gericht. Mit ihrer eigenen Gerichtsbarkeit kann die Kirche alles, so lange es geht, vertuschen.

Sie sind bereits vor vielen Jahren ausgetreten.

Ich bin raus aus dem Laden, habe aber sehr viel Mitleid mit Menschen, die sich darin engagieren. Es gibt viele gute Leute, die karitative Sachen machen. Die helfen, wo Not am Mann ist oder im Ehrenamt. Ich will die Katholische Kirche auf keinen Fall bashen. Mir tun diese Menschen wirklich leid. Ich weiß aber nicht, ob sich da irgendwann mal eine Entwicklung abzeichnet. Es wird immer nur die Salamitaktik angewendet, nur das zuzugeben, was ohnehin bewiesen ist. Das versucht die Kirche seit Ewigkeiten aufrechtzuerhalten. Und all das trotz diesem bewundernswerten Papst. Unter den Religionen ist und bleibt der Katholizismus der Glamrock – das versuchen sie, so lange wie möglich aufrecht zu erhalten.

Online-Konzerte will Niedecken nicht geben: „Ich bin Live-Musiker“.

Worauf sich Wolfgang Niedecken freut

Um das Gespräch mit einem positiven Eindruck zu beenden: Worauf freuen Sie sich?

Gesundheitlich geht es mir super, und es macht mich froh, mir da keine Sorgen machen zu müssen. Und ansonsten habe ich reichlich Ideen und auch Pläne, die ich verwirklichen kann, selbst wenn Corona noch zwei Jahre dauern würde. Momentan gehe ich davon aus, dass wir im kommenden Jahr auf Tour gehen, die Chancen stehen ja nicht schlecht. Gegen Ende des Sommers sollten wir alle durchgeimpft sein, dann schauen wir weiter.

Sind Sie schon geimpft?

Ich denke, wenn jetzt dann eine Sieben davorsteht, wird man mir bald ein Impfangebot machen. Ich denke aber auch, da sind noch einige vorher dran. Ich muss mich nicht vordrängeln. (Interview: Andreas Sieler)

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