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Putin „läuft die Zeit davon“: Ist Russlands Präsident schwer krank? Experte hat dringenden Verdacht

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Von: Anika Zuschke

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Wladimir Putin
Russlands Präsident Putin bei Beratungen im Iran. © Atta Kenare / AFP

Ist der russische Präsident krank? Die Spekulationen um Putins etwaige schlechte Gesundheit brechen nicht ab – nun äußert sich ein britischer Journalist.

Moskau – Wie steht es um Wladimir Putins Gesundheit? Der Kreml-Herrscher sorgt derzeit mit seinem Angriffskrieg auf die Ukraine für Zerstörung und weltweites Leid. Damit steht der russische Präsident noch deutlich häufiger im Zentrum medialer Berichterstattung als zuvor – und viel mehr Augen richten sich regelmäßig auf den Politiker.

Im Zuge dessen sind in den vergangenen Monaten zunehmend Gerüchte aufgekocht, mit der Frage: Ist Wladimir Putin krank? Der britische Journalist John Sweeney äußerte sich nun ebenfalls zu den Spekulationen und stellte in einem Gespräch mit t-online.de die Vermutung auf: „Putin wird nicht mehr lange unter uns weilen.“

Gesundheit von Wladimir Putin: Hat der russische Präsident Krebs?

Dieses Statement machte der Brite in Zusammenhang mit Putins Politik, seiner fragilen Herrschaft und der Meinung, dass der Präsident seine Macht und die Stärke seiner Armee gewaltig überschätze sowie auch die Loyalität seiner „Hofschranzen“. Doch auch zu Putins Gesundheit hat der Journalist eine gefestigte Meinung.

Wladimir Putin, Präsident von Russland, spricht zu der Presse.
Ist Wladimir Putin krank – oder nicht? Ein britischer Journalist ist sich sicher: „Irgendwas stimmt mit Putins Gesundheit absolut nicht.“ © Sergei Savostyanov/Pool Sputnik Kremlin/AP/dpa

In der Vergangenheit wurde besonders das Gerücht um eine etwaige Krebserkrankung von Putin aus zahlreichen Quellen befeuert. Ein Oligarch statuierte mutig, dass er hoffe, Putin stirbt an seiner Krebserkrankung und auch ein US-Agent war sich sicher: „Putin ist definitiv krank“.

Ist Putin krank? Journalist ist überzeugt: „Irgendwas stimmt mit Putins Gesundheit absolut nicht“

John Sweeney pflichtet dem Konsens bei, mit den Worten: „Irgendwas stimmt mit Putins Gesundheit absolut nicht. Ist es irgendeine Art von Krebs, wie so oft behauptet wird? Das wäre möglich“, und fährt im Gespräch mit t-online.de fort: „Deswegen riskiert Putin nun auch alles, mit dem Krieg gegen die Ukraine. Weil ihm die Zeit davonläuft.“

Auch ein FSB-Agent äußerte sich bereits mit der drastischen Aussage, dass Putin ihm zufolge nur noch zwei bis drei Jahre zu leben habe. Neben Spekulationen um eine Krebserkrankung heißt es auch immer wieder, dass Putin von Parkinson geschüttelt wird oder an Demenz erkrankt sei – sogar von einem Schlaganfall war schon die Rede.

Spekulationen um schlechte Gesundheit von Putin kochen in Teheran erneut hoch

Bei seinem Besuch im iranischen Teheran sorgte Putin erst kürzlich erneut mit einem bizarren Auftritt für Schlagzeilen – und ließ die Spekulationen um eine Erkrankung wieder einmal hochkochen. Denn beim Verlassen des Flugzeugs in der iranischen Hauptstadt hing der rechte Arm des Präsidenten schlaff herunter und sein Gang über den roten Teppich wirkte nicht mühelos, sondern war vielmehr von humpelnder Natur.

Der Videoclip wurde auf Twitter bereits mehrfach geteilt. Unter den Kommentaren befinden sich viele aufmerksame Twitter-User, denen die Bewegungen des russischen Präsidenten ebenfalls aufgefallen sind. „Warum kann er seinen rechten Arm nicht bewegen?“, fragt sich ein User. Ein anderer schreibt: „Da ist Kraftverlust in seinem Bein.“ Ein dritter findet: „Schlapper Gang und sein rechter Arm bewegt sich nicht wirklich.“ „Wurde er operiert? Sein Gang sieht anders aus“, stellt ein weiterer Kommentierender fest.

Ist Präsident Putin krank? Gegenstimmen halten das für Wunschdenken

Zu den Gerüchten um eine etwaige Erkrankung von Wladimir Putin werden aber auch immer wieder Gegenstimmen laut – und zwar nicht nur aus dem Kreml. Einschätzungen des britischen Generalstabschefs Tony Radakin zufolge seien Spekulationen über einen schlechten Gesundheitszustand des russischen Präsidenten nicht realistisch.

„Einige der Kommentare, dass es ihm nicht gut geht oder dass ihn sicherlich jemand ermorden oder ausschalten wird, sind meiner Ansicht nach Wunschdenken“, sagte Radakin dem Sender BBC. Er und seine Kollegen sähen als professionelle Militärs „ein relativ stabiles Regime in Russland“. Tatsächlich stehen mehreren russischen Erhebungen zufolge viele Russen hinter ihrem Präsidenten Putin und unterstützen die „militärische Spezialoperation“. Doch sehnt sich Putin einem russischen Experten zufolge derzeit wohl nach einem Waffenstillstand – der Versuchung, müsse der Westen jedoch widerstehen. (Anika Zuschke)

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