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Eine ältere Dame mit langen, aufgebauschten Haaren blickt links an der Kamera vorbei.
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Die Briten sorgen sich um Queen Elizabeth II., nachdem sie ihre Reise zur UN-Weltklimakonferenz COP26 im schottischen Glasgow absagen musste. Eine US-amerikanische Nachrichten-Webseite wirft die Frage auf, ob sie lieber abdanken und Prinz Charles den Thron überlassen sollte.

Nach Reise-Absage zur Weltklimakonferenz

Sorge um Gesundheit: Dankt Queen Elizabeth II. ab?

  • Jan Trieselmann
    VonJan Trieselmann
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Die Sorge um die Gesundheit von Queen Elizabeth II. schlägt hohe Wellen. Vor ihrem Tod abdanken möchte sie aber nicht. Dabei würde einiges dafür sprechen.

Windsor – Die Sorge um den Gesundheits-Zustand von Queen Elizabeth II. schlägt hohe Wellen, nicht nur in Großbritannien. Auch in Medien in den USA gibt es viele Spekulationen, wie ein Bericht der Nachrichten-Webseite The Daily Beast zeigt. Anlass dafür ist die Absage von Queen Elizabeth II., zur UN-Weltklimakonferenz nach Glasgow zu reisen, die am Mittwoch (27.10.2021) bekannt wurde.

Auch in den vergangenen Jahren gab es immer wieder Gerüchte, dass die Queen abdanken könnte. The Daily Beast wirft in einem Artikel nun ein, dass Queen Elizabeth II. ihrem Sohn Prinz Charles den Thron überlassen sollte, da die gesundheitlichen Probleme der Queen auch Schwierigkeiten für das britische Königshaus und dessen Pflichten mit sich bringen würden.

Sorge um Queen Elizabeth II.: Weltklimakonferenz ist wichtiges Anliegen für Königshaus

Queen Elizabeth II. sei die UN-Weltklimakonferenz COP26 im schottischen Glasgow ein wichtiges Anliegen: Erst kürzlich äußerte sich die Queen kritisch über die bisherigen Bemühungen im Kampf gegen den Klimawandel. Durch den Wirbel um ihre Gesundheit lenke dieses Thema nun allerdings von den Vorberichten um die wichtige Konferenz ab. Noch dazu würde der Nachdruck, den das britische Königshaus der Konferenz damit verleihen wollte, dass es in Schottland anwesend ist, nun dadurch geschwächt werden, dass ihr Oberhaupt selbst gar nicht daran teilnimmt.

Würde Prinz Charles, der sich leidenschaftlich für Klimaschutz einsetze, bereits als König zu der Konferenz fahren, wäre die Aufmerksamkeit komplett bei dem auch für das Königshaus wichtigen Anliegen Klimaschutz geblieben, berichtet The Daily Beast – stattdessen würde die Konferenz nun von den gesundheitlichen Problemen der Queen überschattet.

Queen Elizabeth II. möchte nicht abdanken – Grund ist Königshaus-Krise durch ihren Onkel

Zwar zeigen Umfragen in der Bevölkerung laut The Daily Beast, dass die Mehrheit der Briten lieber Prinz William als Charles auf dem Thron sehen würde – allerdings gehöre es zu einer konstitutionellen Monarchie dazu, dass der nächste in der Rangfolge den Platz einnimmt.

Allerdings möchte Queen Elizabeth II. keineswegs abdanken – und niemand könne darüber mit ihr diskutieren, schreibt The Daily Beast. Ihre Ablehnung davon rührt laut The Daily Beast von ihrem Onkel, Edward VIII, der 1936 nach weniger als 11 Monaten Regentschaft abgedankt und das Königshaus damit in eine Krise gestürzt hätte.

Queen Elizabeth II.: Überschattet sie mit Gesundheits-Problem Königshaus-Pflichten?

Allerdings waren die Umstände zu dieser Zeit ganz andere: Edward sei 42 Jahre alt gewesen und gesund – würde Queen Elizabeth II. nun abdanken, hätte das laut The Daily Beast nicht solche weitreichenden und chaotischen Folgen. Daher solle sie besser in naher Zukunft abdanken, sodass nicht jedes gesundheitliche Problem die aktuelle Pflicht überschatte – wie etwa nun geschehen bei der UN-Weltklimakonferenz.

In der britischen Radio-Sendung „Today“ bei Sender Radio 4 äußerten sich laut The Daily Beast mehrere Journalisten zu den Vorgängen im britischen Königshaus: BBC-Reporter Jonny Dymonds Eindruck sei, dass Queen Elizabeth II. ab jetzt weniger durch das Vereinte Königreich reisen würde. Ein Korrespondent der britischen Sonntags-Zeitung The Sunday Times habe dem Sender ähnliches gesagt, wie The Daily Beast berichtet: „Ich denke, dass es ab jetzt regelmäßige kritische Beurteilungen geben wird.“ Der Buckingham Palace wollte sich laut The Daily Beast nicht zu den Spekulationen äußern. (Jan Trieselmann)

Unangenehm im Rampenlicht stand das britische Königshaus in diesem Jahr bereits bei den Missbrauchsvorwürfen um Prinz Andrew, Sohn von Queen Elizabeth II.

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