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Royals

William und Harry: Treffen der zerstrittenen Brüder am Geburtstag von Diana

  • Stefan Krieger
    VonStefan Krieger
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Naht das Ende des königlichen Zwistes? Die Prinzen Harry und William planen ein „privates Treffen“, nachdem die Statue ihrer Mutter Diana enthüllt wird.

London - Diana, die „Prinzessin der Herzen“, wäre am 01. Juli dieses Jahres 60 geworden. Zum Gedenken an ihre in Paris tödlich verunglückte Mutter haben die Prinzen William und Harry gemeinsam eine Statue in Auftrag gegeben. William, Herzog von Cambridge und sein Bruder Harry, Herzog von Sussex, werden am Donnerstag (01.07.2021) bei der Enthüllung des Denkmals Seite an Seite stehen, so zumindest sieht es der Plan vor. Doch die Harmonie der Enkel von Queen Elizabeth II. dürfte nur Staffage sein.

Das Verhältnis der Prinzen untereinander gilt noch immer als äußerst belastet. Die Differenzen begannen im März 2019, als William seinen Bruder Harry und dessen Ehefrau Meghan wegen des angeblichen Mobbings von Mitarbeitern aus dem Kensington Palace warf. Dies behaupten zumindest diverse britische Klatschblätter und es ist das bestimmende royale Thema auf der Insel. Seitdem vergeht kaum ein Tag, ohne neue Vorwürfe gegen das Ehepaar Sussex. Meghan und Harry hatten vor gut einem Jahr mit ihren royalen Pflichten gebrochen und waren gemeinsam mit ihrem Sohn Archie in Meghans Heimat Kalifornien ausgewandert.

Prinz William (l) und sein Bruder Prinz Harry nehmen an dem Trauermarsch für den verstorbenen Queen-Ehemann Prinz Philip, Herzog von Edinburg, auf Schloss Windsor teil.

Harry und Meghan: Leben im „königlichen Käfig“

Mehrmals klagten Harry und Meghan in den vergangenen Wochen laut über ihre Zeit in London, über „das Leben im königlichen Käfig“, kritisierten Prinz Charles - und damit indirekt auch Großmutter Elizabeth. Die Königin steht auch im Mittelpunkt des jüngsten Aufregers. So ist jüngst kolportiert worden, Harry und Meghan hätten die Queen nur informiert und nicht um Erlaubnis gefragt, dass ihre neugeborene Tochter Lilibet heißen werde - nach dem familieninternen Spitznamen der Königin. Gegen diese Darstellung wiederum wehrt sich das Ehepaar Sussex entschieden. Ende offen, Fortsetzung folgt ganz sicher.

Jetzt aber soll alles besser werden. Als Zeichen dafür, dass William und Harry bereit sein könnten, ihre Differenzen beizulegen, soll ein „privates Treffen“ nach der Enthüllung der Statue von Diana geplant sein, wie der Daily Telegraph berichtet. Wohl viele Briten dürften sich ein solches Versöhnungsgespräch wünschen. Für sie ist der Unfalltod von Diana, der „Königin der Herzen“, im Straßentunnel von Paris immer noch traumatisch. Diana war damals auf der Flucht vor Paparazzi. Wegen ihrer Scheidung von Charles hatte sie zudem keine staatlichen Personenschützer mehr an ihrer Seite, sie war eine Privatperson.

Statue von Diana: Abbild der „Königin der Herzen“

Die Zeremonie am Donnerstag im Garten des Kensington Palace - wo Diana lebte und der jetzt William und seiner Familie als Wohnsitz dient - wird eine Veranstaltung unter Ausschluss der Öffentlichkeit sein. William und Harry, Dianas enge Familie und der Bildhauer Ian Rank-Broadley sollen zu den wenigen Anwesenden gehören.

Die Brüder, die sich zuletzt bei der Beerdigung von Prinz Philip persönlich trafen, sollen Wochen damit verbracht haben, einen geeigneten Ort für das Ehrenmal zu finden. Im Vorfeld wurden keine Details zur Statue bekannt, aber es wird berichtet, dass sie „Dianas jugendlichen und verspielten Charakter“ widerspiegeln soll. Ob es aber schließlich zu einem klärenden Gespräch unter Brüdern kommt, bleibt abzuwarten. (Stefan Krieger/dpa)

Rubriklistenbild: © Victoria Jones/dpa

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