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Sommer-Gewitter.

Wetter

Wieder ziehen Gewitter über Deutschland

Im Raum München gibt es ein heftiges Gewitter. Bäume werden entwurzelt. Auch für Dienstag sind Unwetter möglich.

Ein schweres Gewitter mit Hagel ist am Montagabend im Großraum München niedergegangen. Augenzeugen berichteten von Hagel in der Größe von Tischtennisbällen auf der Autobahn 96 nahe Germering. Ein Sprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord sprach von zahlreichen Einsätzen wegen kaputter Fenster- und Autoscheiben. Außerdem seien zahlreiche Bäume entwurzelt worden. Die Lage sei unübersichtlich. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte amtlich vor schweren Gewittern mit Starkregen, Hagel und starkem Wind gewarnt.

Unwetter waren am Pfingstmontag für weite Teile Deutschlands vorhergesagt. Es müsse mit örtlichem Starkregen, Hagel und Sturmböen gerechnet werden, sagte der DWD voraus. Am Abend und in der ersten Nachthälfte sollten die Gewitter in Richtung Sachsen-Anhalt und Brandenburg sowie ins südliche Niedersachsen ziehen. Nach Mitternacht werde der gesamte Nordosten von der brisanten Wetterlage betroffen sein.

Auch am Dienstag kann es nach Angaben des DWD Unwetter geben, vor allem in einem Streifen vom östlichen Alpenrand bis zur Ostsee. Dabei liegen die Temperaturen im Südosten und Osten voraussichtlich zwischen 25 und 32 Grad, während es in der Mitte und im Norden Deutschlands mit 21 bis 25 Grad merklich kühler sein dürfte. Im Westen und Südwesten werden nur 16 bis 20 Grad Höchsttemperatur erwartet.

Wegen Regens haben die Veranstalter beim Tennis-Turnier in Stuttgart den ersten Spieltag des Hauptfeldes vorzeitig beendet und auch das Spiel von Jan-Lennard Struff verschoben. Das teilten die Organisatoren der Rasenveranstaltung am frühen Montagabend mit.

Gelöscht ist der große Waldbrand auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz nahe Jüterbog in Brandenburg: Die sogenannte Großschadenslage wurde aufgehoben, wie der Landkreis Teltow-Fläming am Sonntagabend mitteilte. Seit Tagen hatten die Einsatzkräfte gegen die Flammen des Großbrandes gekämpft.

Betroffen war am Sonntag eine Fläche von 744 Hektar - das entspricht mehr als 1000 Fußballfeldern. Schwierig war der Einsatz der Feuerwehrleute auch deshalb, weil auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz noch immer alte Munition lagert. Bis 1992 wurde das Gelände militärisch genutzt. Blindgänger blieben liegen, alte Kampfmittel bildeten mittlerweile eine dicke Schicht im Erdboden. In den vergangenen Jahrzehnten verrotteten sie und wurden so unberechenbar. (dpa)

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