WhatsApp

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Eine Unverschämtheit waren die Preise für SMS-Nachrichten schon immer: Für den Transport eines winzigen Datenpaketes verlangten die Mobilfunkbetreiber 10, 15 oder sogar 20 Cent. Nun könnte die SMS, erst recht die teuer bezahlte, ausgedient haben. Whats-App erobert weltweit die Mobiltelefone. Über 200 Millionen aktive Nutzer verschicken über die Anwendung täglich 20 Milliarden Nachrichten. Damit ist WhatsApp bereits jetzt größer als das viel bekanntere Twitter.

Eine Unverschämtheit waren die Preise für SMS-Nachrichten schon immer: Für den Transport eines winzigen Datenpaketes verlangten die Mobilfunkbetreiber 10, 15 oder sogar 20 Cent. Nun könnte die SMS, erst recht die teuer bezahlte, ausgedient haben. Whats-App erobert weltweit die Mobiltelefone. Über 200 Millionen aktive Nutzer verschicken über die Anwendung täglich 20 Milliarden Nachrichten. Damit ist WhatsApp bereits jetzt größer als das viel bekanntere Twitter.

Gerade junge Menschen nutzen die Anwendung. Denn sie ist sehr günstig. „Unsere Finanzstrategie ist sehr einfach: ein Dollar pro Jahr“, sagt Mitgründer und Chef Jan Koum. Wer eine Internetflatrate auf dem Handy hat, kann also fast gratis Nachrichten verschicken. Das verdrängt die klassische SMS, zum Ärger der Mobilfunkanbieter, die damit bislang viel Geld verdient haben. Mancher Netzbetreiber hat WhatsApp deshalb kurzerhand blockiert.

Heute arbeiten nur fünfzig Techniker für WhatsApp. Damit kommen auf einen Techniker vier Millionen Nutzer – so viele wie bei keinem anderen Internetdienst. Längst machen Gerüchte die Runde, dass WhatsApp bald aufgekauft werden könnte. Facebook und Google werden als Interessenten genannt. Schon bei einem Kaufpreis von fünf Dollar pro Nutzer wäre das Unternehmen eine Milliarde Dollar wert. Und das liegt weit unter den Summen, die zuletzt für vielversprechende Internetstart-Ups bezahlt wurden.

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