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Winter-Sturm in den USA: 300.000 Haushalte ohne Strom - mehrere Tote

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Von: Daniel Dillmann

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Ein besonders schwerer Wintersturm zieht über die Ostküste der USA. Schon jetzt sind die Folgen verheerend, doch die Behörden rechnen mit noch Schlimmerem.

USA - Ein heftiges Sturmsystem zieht über die Ostküste der USA und bringt Wetter-Extreme mit sich. Betroffen sind mehr als 91 Millionen Menschen. Laut dem Nachrichtensender CNN ist in fast 300.000 Haushalten der Strom ausgefallen. Mindestens drei Menschen starben bereits an den Auswirkungen des Wintersturms. Besonders schwer getroffen von den Stromausfällen sind bislang die Bundesstaaten Texas, Arkansas, Tennessee, Kentucky, West Virginia, Ohio und Pennsylvania.

Im Norden des Landes sorgt der heftige Wintersturm für dichten Schneefall. Mancherorts sollen bereits mehr als eineinhalb Meter gefallen sein. Zahlreiche Straßen mussten gesperrt werden. Die Behörden warnen außerdem vor überfrierender Nässe, die Straßen, Gehwege und Parkplätze in spiegelglatte Eisflächen verwandeln könnten.

Wetter-Extreme in den USA: Wintersturm zieht über das Land

Im Süden bringt der Sturm heftigen Regen mit sich, der Flüsse überlaufen lässt und Straßen überschwemmt. Tausende Flüge mussten bereits gestrichen werden. Hunderte Straßen sind aufgrund des heftigen Schneefalls zurzeit nicht mehr befahrbar. Mehrere Streckenabschnitte mussten bereits gesperrt werden. An etlichen Orten kam es infolge des Wintersturms zu Unfällen. Auf vielen Straßen bildeten sich teils kilometerlange Staus in beide Fahrtrichtungen.

Eis und Schnee bedecken große Teile der Ostküste in den USA.
Eis und Schnee bedecken große Teile der Ostküste in den USA. © John Moore/afp

Zahlreiche Schulen mussten aufgrund des heftigen Wintersturms geschlossen werden. Vor allem im Bundesstaat Massachusetts empfahlen die Behörden der Bevölkerung, das Haus bis auf Weiteres nicht zu verlassen. Warnungen wurden außerdem in den Bundesstaaten Tennessee, Texas, Arkansas, Mississippi, Ohio, Kentucky, Oklahoma und Illinois ausgesprochen. Mancherorts gibt es die Befürchtung, der Wintersturm könnte sich zu einem Blizzard ausweiten. Auf der ermittelten Route des Wintersturms liegen unter anderem die Großstädte Dallas, Chicago, St. Louis und Detroit.

Wetter in den USA: Wintersturm trifft auf Tornado

Gerade in Texas fürchtet Bevölkerung erneut schwere Auswirkungen durch den Wintersturm. Im vergangenen Jahr hatte ein ähnliches Wetterphänomen für einen wochenlangen Stromausfall im „Lonestar State“ gesorgt.

Laut den Vorhersagen bleibt der Wintersturm eine Bedrohung für die Ostküste der USA. Am Freitag erwarten Meteorologen erneut starke Winde und heftigen Schneefall in mehreren Bundesländern der Vereinigten Staaten von Amerika. Gleichzeitig wurde im US-Bundesstaat Mississippi eine Tornado-Warnung veröffentlicht. (Daniel Dillmann)

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