Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Wetterprognose

Unwetter in Deutschland: Starkregen wieder möglich – DWD warnt

  • Isabel Wetzel
    VonIsabel Wetzel
    schließen
  • Tobias Utz
    Tobias Utz
    schließen

Am Wochenende fegen wieder Unwetter über Deutschland. in NRW und Rheinland-Pfalz könnte es erneut heftig regnen.

Update vom Samstag, 24.07.2021, 6.25 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst rechnet heute in den Hochwasser-Katastrophengebieten in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz erneut mit Gewittern. Allerdings bleibe die Regenmenge wohl meist unterhalb der Warnschwelle, wie der Wetterdienst (DWD) am Freitag berichtete. Für präzisere Aussagen über betroffene Orte und die Intensität sei es noch zu früh.

Klar ist: In der Südwesthälfte kann es zu Schauern und Gewittern kommen, „die auch Unwetterpotenzial haben“, wie Martin Jonas aus der Wettervorhersagezentrale in Offenbach sagte. Auch die vom Hochwasser verwüsteten Gebiete könnten erneut betroffen sein. Es gelte, die Situation „weder zu verharmlosen noch zu dramatisieren.“ Für die Katastrophenregionen seien „zwei Aussagen von zentraler Bedeutung: Es werden in der Region Gewitter auftreten - aber nicht überall“.

Zwar hätten die Gewitter bezüglich Starkregens Unwetterpotenzial, „aber Regenmengen bis in den Unwetterbereich werden allenfalls regional eng begrenzt auftreten - meist handelt es sich um nicht warnwürdige Niederschlagsmengen.“ Heftiger als im Westen könnte es in Bayern werden. Lokal könnten Sturmböen und Hagel dabei sein. In Baden-Württemberg müssen sich die Menschen ebenfalls auf Unwetter mit heftigem Starkregen einstellen.

Am Wochenende bringt Tief Dirk bereits die nächsten Gewitter nach Deutschland. Örtlich drohen auch Unwetter mit Starkregen. (Symbolbild)

Unwetter in Deutschland: Starkregen-Hotspot – DWD warnt

Update von Freitag, 23.07.2021, 15 Uhr: Neue Unwetter ziehen nach Deutschland. Zahlreiche Fachleute erwarten am Wochenende Starkregen und Gewitter in mehreren Regionen. Wie bereits berichtet (s. Erstmeldung), zieht laut Angaben des Deutschen Wetterdienstes zunächst ein Hoch namens „Dana“ nach Deutschland, das am Samstag von Tief „Dirk“ abgelöst werden soll.

Als Schwerpunkt der Unwetter wurde bereits die Eifel genannt. Nun warnt der DWD auch für Nordrhein-Westfalen: In mehreren Landkreisen von NRW werden hohe Niederschlagsmengen erwartet, mit bis zu 40 Litern pro Quadratmeter. „Eine genaue Lokalisierung der Schwerpunkte wird – wenn überhaupt - nur sehr kurzfristig möglich sein“, teilt der DWD allerdings mit.

Unwetter ziehen nach Deutschland

Erstmeldung von Mittwoch, 21.07.2021, 16.30 Uhr: Frankfurt – Auch wenn das Wetter in Deutschland seit einigen Tagen wieder freundlicher ist, sind die verheerenden Spuren, die Tief Bernd in der vergangenen Woche in vielen Regionen Westdeutschlands hinterlassen hat, noch lange nicht beseitigt. Nun zeigen Wettervorhersagen, dass bereits die nächsten Unwetter nach Deutschland ziehen.

Der Deutsche Wetterdienst in Offenbach hält kräftige Gewitter mit Starkregen am Wochenende erneut für möglich – unter anderem wieder in den Hochwasserregionen. Für eine genaue Einordnung der Niederschlagsschwerpunkte sei es zwar noch zu früh, hieß es am Mittwoch (21.07.2021). „Aber gerade die deutsche Modellkette deutet mit allen Unsicherheiten in der Eifel erneut heftigen Starkregen an.“

Unwetter in Deutschland: Gefahr für Gewitter steigt nach warmen Tagen

Bis zum Freitag (23.07.2021) bleibt das Wetter in Deutschland ruhig. Ein Hoch mit dem Schwerpunkt über Großbritannien bestimmt laut den Expert:innen das Wetter in Deutschland. Hoch „Dana“ kann die Wolken zunächst auflösen und der Sonne freie Bahn geben. Damit kommen sommerliche Temperaturen, die regional sogar über die 30-Grad-Marke steigen können.

Am Oberrhein und im Osten sowie im Südosten stehen Ende der Woche sogar noch ein oder zwei Hitzetage bevor. Das Hoch sei aber nicht stark genug, um aufziehende Tiefs zu blocken. Es muss seinen Platz räumen und nach Osteuropa weiterziehen. Damit steigt die Unwettergefahr wieder.

Warnung vor Gewittern und Unwettern: Bis zu 40 Liter Regen in der Stunde

Bereits am Samstag (24.07.2021) schiebt Tief Dirk wieder sehr feuchte und warme Luft ins Land - gefolgt von einer Gewitterlinie. Demnach ziehen die Gewitter mit Unwetterpotential aus Frankreich zunächst über Westdeutschland und dann weiter über den Osten des Landes. Laut DWD seien am Samstag 15 bis 25 Liter Regen pro Quadratmeter „wahrscheinlich“, 25 bis 40 Liter „durchaus möglich und größere Mengen nicht ausgeschlossen“.

Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterdienst Q.met warnt, dass die Erde insbesondere in den vom Hochwasser schwer getroffenen Regionen in Deutschland noch sehr aufgeweicht ist, was auch weitere Erdrutsche begünstigen könnte.

Tief Dirk: Warnung vor Unwettern mit Starkregen, Hagel und Sturmböen

Wenn 40 Liter Regen pro Quadratmeter innerhalb einer Stunde fallen, warnt der Deutsche Wetterdienst bereits vor „extremen Unwettern“. Nach den Daten der Wochenvorhersage für Wettergefahren beim DWD ist die Unwettergefahr am Wochenende nicht großflächig, aber dennoch ernstzunehmen. Betroffen sind zuerst der Westen und der Süden. Danach ist auch im Norden und Osten der Wetterwandel zu spüren.

Es könne neben dem Starkregen auch zu größerem Hagel und schweren Sturmböen mit bis zu 100 Kilometern pro Stunde kommen. „Da wir allerdings auf der Ostflanke des Zentrums liegen, kann vor allem in die Nordhälfte kühlere und teils auch feuchtere Nordseeluft einsickern“, sagte Lars Kirchhübel von der Wettervorhersagezentrale des DWD. „Entsprechend wird dort häufig ein freundlicher Sonne-Wolken-Mix zu beobachten sein, der nur selten einen Schauer bringt.“

Unwetter-Warnung vor Tief Dirk: Schwerpunkt wieder in der Eifel möglich

Aktuelle Prognosen sehen die Unwetter-Schwerpunkte im Schwarzwald, Hunsrück und der Eifel. Die Wetter-Experten sind sich allerdings einig, dass es dieses Mal kein flächendeckendes, anhaltendes Unwetter geben wird, wie am vergangenen Mittwoch (14.07.2021). Meteorologe Jan Schenk von The Weather Channel erklärt, dass das Tiefdruckgebiet „Dirk“ im Gegensatz zur Hochwasserkatastrophe kontinuierlich über Deutschland hinwegziehen und sich nicht über einzelnen Regionen festsetzen wird.

Am Samstagabend geht den Prognosen zufolge die größte Unwettergefahr vorüber. Doch auch in der Nacht zum Sonntag bilden sich laut DWD auch im Norden, Osten und Südosten dichte Wolken mit schauerartigen Regenfällen. In der Nacht und auch am Sonntag kann es dann wieder zu kräftigen Gewittern mit Starkregen kommen. Im Westen und Südwesten werden die Regenfälle dann bereits wieder nachlassen.

Die Experten mahnen, die Warnungen ernstzunehmen und sich auf das Unwetter-Potential der kommenden Tage einzustellen. Dennoch sei die Unwetter-Lage nicht mit der Flutkatastrophe der vergangenen Woche zu vergleichen. (iwe/tu)

Rubriklistenbild: © Fabian Sommer/dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare