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Fahrzeuge sind nach einem Erdrutsch von Schlamm und Geröll verschüttet. Unwetter mit starkem Regen haben in Norditalien mehrere Bewohner von der Außenwelt abgeschnitten.
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Fahrzeuge sind nach einem Erdrutsch von Schlamm und Geröll verschüttet. Unwetter mit starkem Regen haben in Norditalien mehrere Bewohner von der Außenwelt abgeschnitten.

Wetter

Erdrutsche und Schlammlawinen: Hochwasser-Alarm nach starken Regenfällen in Norditalien

  • Yannick Wenig
    VonYannick Wenig
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Im Norden Italiens treten Flüsse über ihre Ufer, es besteht Erdrutschgefahr: In in der Lombardei und Südtirol kämpfen die Menschen mit Hochwasser.

Südtirol – Die extremen Wetterkapriolen in weiten Teilen Europas nehmen kein Ende. Nach der verheerenden Flutkatastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz und einer extremen Hitzewelle in Südeuropa kämpfen nun nach starken Regenfällen auch mehrere Regionen in Norditalien mit Hochwasser. In Südtirol traten einige Flüsse über die Ufer, die Lombardei kämpft ebenfalls mit den Wassermassen und Schlamm. Auch einige beliebte Urlaubsregionen sind betroffen.

In der Provinz Südtirol mussten nach einigen Erdrutschen mehrere Straßen gesperrt werden. Der Zivilschutz der Gemeinde Klausen warnte in der Nacht zum Donnerstag (05.08.2021) vor Hochwasser als Folge des über die Ufer getretenen Flusses Eisack. Anwohner wurden von der Feuerwehr dazu aufgefordert, Fahrzeuge aus Tiefgaragen zu fahren und Sicherheitsvorkehrungen zu treffen. Ähnliche Zustände verzeichneten die Behörden auch in der norditalienischen Stadt Brixen. Die zweithöchste von vier Warnstufen wurde ausgerufen. Laut dem Zivilschutz war die Feuerwehr in Südtirol mit gut 1000 Frauen und Männern im Einsatz.

Italien: Hochwasser in Südtirol und der Lombardei - Auch beliebte Urlaubsorte betroffen

Eine Person musste in der Nacht in der Nähe der Stadt Sterzing in Südtirol von den Einsatzkräften gerettet werden. Er war durch den Zusammenfluss der Flüsse Talfer und Eisack in Not geraten. Die Feuerwehr teilte mit, dass der Betroffene mit einer Unterkühlung zur weiteren Versorgung in ein Krankenhaus gebracht wurde. Auch die Etsch, der zweitlängste Fluss Italiens, hat Hochwasser.

Infolge der schweren Regenfälle in Südtirol und Norditalien wurden nach Erdrutschen und Hochwasser zahlreiche Straßen gesperrt.

Auch viele Ferienorte am Gardasee hatten mit den Folgen der heftigen Regenfälle zu kämpfen. In Limone sul Garda spülte der Regen Schlamm in mehrere Räume eines Hotels. Betroffen seien die Essensräume, die Gäste seien auf ihren Zimmern geblieben, bestätigte eine Mitarbeiterin des Hotels gegenüber der Deutschen Presseagentur (DPA). Insgesamt mussten in der Nacht 100 Urlauber:innen in evakuiert werden. Verletzte gab es nicht, wie die italienische Nachrichtenagentur Ansa berichtet.

Auch am Comer See in der Lombardei wurden als folge des steigenden Wasserpegels zweitweise mehrere Straßen in Como überflutet. Die Menschen auf einem Campingplatz im Ferienort Dervio mussten in Sicherheit gebracht werde. Auch in der Millionenstadt Mailand im Norden Italiens warnte die Feuerwehr vor Hochwasser am Fluss Seveso. Am Donnerstagmittag hat sich die Wetterlage laut DPA vielerorts wieder entspannt.

Italien: Der Süden des Landes kämpft mit Hitze und Waldbränden

Völlig anders ist die aktuelle Situation im Süden Italiens. Nach wochenlanger Trockenheit und enormer Hitze entwickelten sich unter anderem auf Sizilien und in Kalabrien zahlreiche Waldbrände und Buschfeuer. Die Feuerwehrleute kämpfen seit Tagen zahlreichen Einsatzkräften und Löschflugzeugen gegen die Flammen.

Laut Angaben des italienischen Umweltministers Robert Cingolani gingen rund 70 Prozent der Feuer auf den Menschen zurück- Hinzu kämen die Folgen des Klimawandels. Für Donnerstag hat der sizilianische Zivilschutz zum wiederholten Mal die höchste Brandrisikostufe für den Norden und Osten der Insel ausgerufen. (dpa/yw)

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