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Der Regen kommt: Wetter-Experte sagt kalte Dusche voraus

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Eine Regenwolke über einem Wald in Bayern
Die Hitzewelle hat Deutschland fest im Griff. Dies könnte sich jedoch bald ändern. Der Meteorologe Dominik Jung sagt für die kommende Woche Regen voraus. Auch die Temperaturen werden fallen. (Symbolfoto) © A. Hartl/Blickwinkel/Imago

Schluss mit Hitzewelle: Wetterexperte Dominik Jung sagt für die kommenden Tage kräftigen Regen und Gewitter voraus. Doch die Dürre bleibt.

Berlin – Sonne, Dürre und hohe Temperaturen – die Hitzewelle hat Deutschland fest im Griff. Und auch die kommenden Tage soll es warm bleiben. Nur: Der Meteorologe Dominik Jung präsentierte jüngst eine Wetterkarte, die vielen Menschen Hoffnung bringt. Regen und Gewitter werden über das Bundesgebiet hinwegziehen.

Der Hitze-Sommer geht weiter, da sind sich Experten in einer Wetterprognose einig. Doch bereits jetzt hat das Wetter in Deutschland erhebliche Schäden hervorgerufen. So haben aufgrund der Dürre bereits unzählige Waldbrände gewütet und weiterhin warnen die Behörden vor dem Umgang mit Feuer und warnen zur besonderen Vorsicht. Auch die Bauern schlagen Alarm und warnen aufgrund der Trockenheit und Dürre vor den Folgen für die Wirtschaft. Wie geht es also mit dem Wetter weiter?

Wetter in Deutschland soll zunächst weiter heiß bleiben – Abkühlung ab Mitte der Woche

Laut der Zehn-Tages-Prognose des Deutschen Wetterdienstes (DWD) wird es zunächst einmal weiter heiß bleiben, berichtet kreiszeitung.de. Während zu Beginn der Woche Temperaturen bis zu 33 Grad verzeichnet werden können, soll es am Mittwoch sogar noch heißer werden. Temperaturen bis zu 34 Grad werden in der Lausitz erwartet. An der Nordseeküste wird dann jedoch „nur“ 23 Grad Höchsttemperatur gemessen, insgesamt werde es etwas abkühlen, so die Prognose. Auch das sei der Grund, weshalb es im Norden und Westen Deutschlands wechselhaft sowie stark bewölkt sein kann. Vereinzelt seien auch kräftige Schauer und Gewitter möglich.

Starkregen, Schauer und Gewitter: Ab Mittwoch wird es laut Wetterprognose nass

Dieser Trend ziehe sich bis zum Ende der Woche fort, so die Wetterprognose des DWD für Deutschland. Die Hitzewelle durch das Hoch „Oscar“ in Deutschland werde dementsprechend etwas herunterkühlen. Am Donnerstag und am Freitag sei es in großen Gebieten in Deutschland meist stark bewölkt mit Regen, Schauern oder Gewittern. Bereits am Freitag seien nur noch Höchstwerte bis zu 23 Grad im Nordwesten sowie 26 Grad in der Lausitz zu verzeichnen. Wie gefährlich eine solche Abkühlung und die daraus resultierenden Gewitter sein können, zeigt ein jüngster Vorfall im Landkreis Ravensburg in Baden-Württemberg: In einer Gewitter-Nacht ist es in Deutschland durch einen Tornado zu einem Millionen-Schaden gekommen.

Wetter in Deutschland: „Es kommt endlich mal etwas von oben“ – Meteorologe Dominik Jung sagt Regen voraus

Kann nun also auf das Rasensprengen während der Hitzewelle verzichtet werden? Laut Meteorologe Dominik Jung von wetter.net bietet das kommende Wetter den Hobbygärtnern zunächst einmal eine Pause vom Gießen. „Es kommt endlich mal etwas von oben“, so Jung mit Verweis auf die Wetterprognose. Ab Mittwoch gebe es demnach Regen von Nord- bis Süddeutschland. Auch Starkregen und Sturmböen könnten vereinzelt auftreten. Von dem Regen bekomme der Osten weniger ab. „Doch so oder so wird das kein Ende der Dürre sein“, gibt Jung zu bedenken, auch wenn es bis zum kommenden Wochenende wechselhaft in ganz Deutschland weitergehe.

Wetterprognose sagt Regen in Deutschland voraus – dennoch weiterhin Trockenheit und Dürre

Das Problem sei, dass der Regen nur vereinzelt auftrete. „In der Fläche ist das eigentlich nichts. Der große Landregen bleibt einfach aus“, so Jung. Lediglich am Donnerstag könne es in der Fläche zehn bis 20 Liter pro Quadratmeter im Westen und im Norden von Deutschland regnen und der Natur helfen, so die Wetterprognose. In Monatsprognosen gibt der Meteorologe noch einen Ausblick auf die Regensituation in den kommenden Wochen. Der August werde demnach deutlich zu trocken enden, trotz der vereinzelten Regenfälle.

Regenvorhersage der kommenden Monate: zu trockene Monate bis November

Auch der September soll laut der europäischen Prognose zu trocken bleiben. „Es wird weniger regnen als sonst“, bilanziert Jung, der für den Monat Oktober anschließend ausgeglichene Niederschlagsmengen prognostiziert. Und auch der November verspricht keinen zu nassen Monat, „den wir eigentlich einmal bräuchten“. Im Gegenteil, im Norden Deutschlands soll es laut der Prognose sogar wieder trockener werden, als in den Vergleichsjahren.

„Steppensommer“ ist angekommen: Experte erklärt Trockenheit und Dürre in Deutschland zur Normalität

Die Trockenheit und Dürre wird also zumindest nach dem europäischen Wettermodell weitergehen. Der Trend, der zu heißen und trockenen Sommer in Deutschland könnte auch in den kommenden Jahren weitergehen. 43 bis 45 Grad im Sommer, Hitze, Trockenheit und Dürre könnten bald normal in Deutschland werden, berichtet Klimaforscher und Meteorologe Karsten Brandt. Er spricht bereits von einem „Steppensommer“. Der Grund dafür sei der Klimawandel. Die Trockenheit bringt nicht nur Menschen ins Schwitzen, sondern sorgt auch für Wasserknappheit in Europa. Auch in Deutschland würden bei Wassernotstand strenge Regeln gelten. (Marcel Prigge)

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