Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Müssen wir mit einem Eiswinter rechnen? Der Polarwirbel bestimmt das Wetter in Deutschland in hohem Maße – doch er ist instabil. (Symbolbild)
+
Müssen wir mit einem Eiswinter rechnen? Der Polarwirbel bestimmt das Wetter in Deutschland in hohem Maße – doch er ist instabil. (Symbolbild)

Kälte-Prognose

Wetter: Polarwirbel geschwächt - Ungewöhnlich kalter Winter in Deutschland möglich

  • Teresa Toth
    VonTeresa Toth
    schließen

Der Polarwirbel hat einen erheblichen Einfluss auf unser Wetter. Seine Schwächung könnte für einen eisigen Winter in Deutschland sorgen.

Frankfurt – Im Winter* bildet sich über dem Nordpol der so genannte Polarwirbel – ein Tief aus Frostluft, das erheblichen Einfluss auf das Wetter* in Deutschland hat. Verändert sich der Polarwirbel, verändert sich mit hoher Wahrscheinlichkeit auch unser Wetter. Wie Wetterexperten feststellten, könnte der Wirbel in diesem Jahr besonders instabil sein und sogar kollabieren. Grund dafür ist das weniger werdende Meereis am Nordpol.

Obwohl in diesem Jahr zwar kein erneutes Allzeitminimum erreicht wurde, geht das arktische Meereis aufgrund der Klimaerwärmung zunehmend zurück. Durch die dadurch resultierende wärmere Luft kann der Polarwirbel enorm beeinträchtigt werden. „Der Rückgang des arktischen Meereises kann – ähnlich wie im letzten Jahr beziehungsweise im Winter – mit einer nachfolgenden Schwächung des Polarwirbels einhergehen“, erklärt RTL-Meteorologe Björn Alexander gegenüber wetter.de.

Wetter in Deutschland: Monate Januar und Feburar wären von instabilem Polarwirbel besonders betroffen

Sollte der Polarwirbel durch das fehlende Eis in diesem Jahr so weit geschwächt sein, dass er sich verändert, könnte das massive Auswirkungen haben. „Eine Situation, aus der sich vor allem im Hochwinter (Januar und Februar bis Anfang März) bei uns in Deutschland eine markante Wetterlage entwickeln kann. Beispielsweise ein sogenannter Polarwirbelsplit, der uns in Deutschland im Winter kalte Polarluft oder sogar sibirische Eisluft schickt“, warnt Alexander.

Wetter in Deutschland: Geschwächter Polarwirbel kann eine Kältewelle auslösen

Ein Polarwirbelsplit bedeutet, dass sich der Polarwirbel aufgrund zu hoher Temperaturen im Hochwinter aufteilt und infolgedessen ungewöhnlich kalte Luft nach Europa bringt. Sollte dies tatsächlich eintreffen, muss in Deutschland Anfang des Jahres 2022 mit einer Kältewelle samt Unwettern, eisigen Stürmen und Glatteis gerechnet werden. (tt)

Es wäre nicht das erste mal, dass ein geschwächter Polarwirbel für einen ungewöhnlich harten Winter in Deutschland sorgt. Vor allem im Februar 2021 sorgte ein Polarwirbelsplit für eine extreme Kältewelle – Höchstwerte unter 0 Grad Celsius waren durchweg der Normalzustand. *op-online.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare