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Wetter

Neue Hitzewelle in Deutschland – DWD warnt vor schweren Gewittern

  • Isabel Wetzel
    VonIsabel Wetzel
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  • Tobias Utz
    Tobias Utz
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Beim Wetter in Deutschland haben Hitzegewitter für Abkühlung gesorgt. Und die nächste Hitzewelle steht schon in den Startlöchern – erneut mit Unwettern.

Update von Montag, 28.06.2021: Die Folgen des Klimawandels sind auch in Deutschland immer deutlicher zu spüren. „So ist die durchschnittliche Jahrestemperatur in Deutschland seit 1881 bereits um 1,6 Grad gestiegen - stärker als weltweit. Die Auswirkungen spüren wir hierzulande. Zum Beispiel hat sich die Zahl der Hitzetage mit Höchsttemperaturen über 30 Grad Celsius fast verdreifacht“, erklärt Tobias Fuchs, Vorstand ⁠Klima⁠ und Umwelt des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in einer Mitteilung des Umweltbundesamts. Immer wieder kommt es neben Hitzewellen mittlerweile auch verstärkt zu Hitzegewittern.

Der Deutsche Wetterdienst hat für Teile Deutschlands für Montag (28.06.2021) nun starke und teils schwere Gewitter angekündigt. Unwetter treffen mit Starkregen und Hagel vor allem den Westen und Südwesten des Landes. Aber auch in der Mitte und im Süden drohen schwere Gewitter. Am Dienstag werden zunächst im Norden und Osten von Deutschland „kräftige Gewitter mit lokaler Unwettergefahr“ erwartet, so der DWD. Schließlich stehen auch im Südwesten wieder schwere Gewitter bevor.

Auch in der kommenden Woche drohen in Deutschland wieder zahlreiche Hitzegewitter.

Wetter: Hitzewelle rollt auf Deutschland zu

Erstmeldung von Samstag, 26.06.2021: Frankfurt – Deutschland hat bereits die erste Hitzewelle im Sommer 2021 hinter sich. Die Temperaturen bewegten sich Mitte Juni über mehrere Tage konstant oberhalb der 30-Grad-Marke. Vereinzelt wurden sogar Werte von 35 Grad oder mehr gemessen. Teilweise dafür verantwortlich war ein Wetterphänomen, das Fachleute die „Sahara-Hitze“ nennen. Dabei dringt sehr trockene Luft in europäische Gefilde vor und bestimmt die Wetterlage. Infolgedessen kam es unter anderem zu starken Sommergewittern, die vielerorts auch für Überschwemmungen sorgten.

Eine ähnliche Wetterlage steht Deutschland nun in der kommenden Woche wieder bevor, auch wenn sie dieses Mal möglicherweise nicht ganz so extrem ausfallen wird. Meteorolog:innen berichten von Tief „Xero“, das sich zunächst über Frankreich ausbreitet und Teil einer „Omega“-Wetterlage ist.

Wetter in Deutschland: Die nächste Hitzewelle naht

Eine Omegalage ist „eine stabile Hochdrucklage, bei der sich ein blockierendes Hoch über Mitteleuropa etabliert“, erklären Fachleute des Deutschen Wetterdienstes. In diesem Fall etabliert sich die „Omega“-Lage hauptsächlich über dem Atlantik. Diese Wetterlagen sind sehr stabil, Tief „Xero“ zieht daher nicht schnell über Deutschland hinweg, sondern bleibt zunächst einige Tage über Frankreich liegen.

Für das Wetter in Deutschland bedeutet das zunächst, dass aus dem Süden zunehmend warme Luft einfließt. Schon am Samstag (26.06.2021) steigen die Temperaturen nach Angaben des DWD wieder auf bis zu 27 Grad am Oberrhein und der Donau. An der Nordsee liegt die Höchsttemperatur am Samstag bei 20 Grad. Am Sonntag (27.06.2021) werden dann bereits bis zu 30 Grad erwartet und am Montag klettert das Thermometer auf bis zu 33 Grad.

Tag Höchsttemperatur (°C)
Samstag, 26.06.202120 bis 27 Grad
Sonntag, 27.06.202125 bis 30 Grad
Montag, 28.06.202126 bis 33 Grad
Dienstag, 29.06.202122 bis 28 Grad
Quelle: DWD

Wetter: Luftmassengrenze über Deutschland – Weitere Gewitter drohen

Die „Omega“-Lage schiebt sich im Laufe der kommenden Tage langsam in Richtung Osten, wodurch eine Luftmassengrenze über Deutschland gerät. Die warme Luft wird dabei nach Osten abgedrängt und in Deutschland drohen Gewitter. Insbesondere unmittelbar an den Alpen steigt nach Angaben des DWD ab Sonntag die einzelner, kräftiger Gewitter.

Am Montag (28.06.2021) bilden sich dann vor allem im Westen und Südwesten Deutschlands teils schwere Gewitter mit Starkregen und Hagel. Das Auf und Ab im Sommer 2021 geht nach den neuesten Wetterprognosen also noch ein bisschen weiter. (iwe/tu)

Rubriklistenbild: © Andreas Rosar/dpa

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