Unfallstatistik

Weniger Tote in Deutschlands Bergen

Alpenverein meldet „historischen Tiefstand“.

Trotz des Ansturms auf die Berge mit immer höheren Besucherzahlen sinkt die Zahl der tödlichen Unfälle. Der Deutsche Alpenverein (DAV) spricht in der am Dienstag veröffentlichten Bergunfallstatistik für das Jahr 2018 sogar von einem „historischen Tiefstand“. Von den knapp 1,3 Millionen Mitgliedern seien im vergangenen Jahr 31 Menschen beim Bergsport gestorben, das seien 10 weniger als noch im Jahr zuvor. Bezogen auf die Zahl der Mitglieder habe es seit Beginn der Aufzeichnungen 1952 noch nie so wenige Todesfälle gegeben, teilte der Verein mit. Die Bergwachtler müssen trotzdem immer öfter ausrücken. „Die Unfallzahlen im Winter stagnieren, aber im Sommer steigen sie an“, sagt Thomas Griesbeck, stellvertretender Geschäftsführer der Bergwacht Bayern. (dpa)

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