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Ein Mann befreite seinen Welpen aus demm Maul eines Alligators.
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Ein Mann befreite seinen Welpen in letzter Sekunde aus den Fängen eines Alligators.

Dramatischer Vorfall im Teich

Rentner rettet mit bloßen Händen seinen Welpen vor einem Alligator

  • Zülal Acar
    vonZülal Acar
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Für einen kleinen Welpen aus Florida ist es noch mal gut ausgegangen. Seinem 74-Jahre alten Herrchen gelang es, ihn aus dem Maul eines Alligators zu retten.

Florida - Das was Richard Wilbanks macht, sieht lässig aus, doch er riskiert sein Leben. In einem Video ist zu sehen, wie der 74-jährige Rentner seinen Hundewelpen aus dem Rachen eines Alligators rettet. Eine Überwachungskamera hat die Aktion im Hinterhofteich von Wilbanks aufgezeichnet. Der Clip verbreitete sich rasant im Netz.

Hundebesitzer: Alligator kam aus dem Wasser geschossen

Wilbanks hatte in Zusammenarbeit mit Tierschutzorganisationen sämtliche Kameras auf seinem Grundstück installiert. Die Kameras würden hauptsächlich Rotluchse und Hirsche beobachten. Das Filmmaterial zum Vorfall sei Ende Oktober entstanden, jedoch erst jüngst aufgetaucht, sagte Meredith Budd, die Regionaldirektorin der Florida Wildlife Federation, gegenüber ABC News. „Das Video war erschütternd.“

Unter welchen Umständen der drei Monate alte Calvalier King Charls Spaniel in den Teich gegangen ist, geht aus dem Video nicht hervor. Zu sehen ist der 74-jährige Besitzer von Gunner, dem kleinen Welpen, wie er nonchalant mit einer Zigarette im Mund und bis zu den Hüften im Wasser steht - seine Hände umklammern fest das Maul eines Alligators. Er versucht mit aller Kraft, den Kiefer des Reptils zu öffnen. Fast mühelos scheint es, gelingt dann Wilbanks die Rettung des kleinen Hundes (*FR berichtete) aus dem Rachen des Alligators.

„Wir waren gerade am Teich spazieren und der Alligator kam wie eine Rakete aus dem Wasser“, sagte Wilbanks gegenüber dem US-Fernsehsender CNN. „Ich hätte nie gedacht, dass ein Alligator so schnell sein kann. Ich bin einfach automatisch ins Wasser gesprungen.“

Rettung von Welpen: Hände von Alligator „zerkaut“

Auch wenn es relativ leicht aussah: Das Öffnen des Alligator-Mundes sei „extrem schwer“ gewesen, betonte Wilbanks. Seine Hände seien regelrecht „zerkaut“ worden. Bei einem anschließenden Arzt-Besuch habe er sich einer Tetanus-Impfung* unterzogen. Welpe Gunner sei nach dem dramatischen Vorfall zu einem Tierarzt gebracht worden. Durch seinen Überlebenskampf haben die Zähne des Alligators eine Stichwunde in seinen Bauch gerissen.

Dem kleinen Hund ginge es jetzt wieder gut. „Die Hunde sind für uns wie Kinder, also gab es überhaupt keinen zweiten Gedanken“, sagte Wilbanks gegenüber WINK News. Wilbanks will seinen Hund ab jetzt an der Leine halten.„Unsere Haustiere sind für uns wie eine Familie.“ *FR.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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