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Welche Masken-Typen gibt es?

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Welchen Mund-Nasen-Schutz gibt es? Eine Übersicht über gängige Modelle

Welche Mund-Nasen-Schutz gibt es? Eine Übersicht über gängige Modelle:

Die klassische OP-Maske  bedeckt Mund und Nase. Chirurgen tragen sie, aber auch Zahnärzte, um die Patienten bei Eingriffen vor Speicheltröpfchen zu schützen. Es sind Einwegmasken, die nach einmaliger Benutzung entsorgt werden müssten. Im Alltag kann man einen solchen Schutz unter Umständen länger als nur einmal tragen, die Maske muss aber spätestens weggeworfen werden, wenn sie durch die Atemluft feucht geworden ist – was schnell geschieht. Solche Masken dienen vor allem dem Schutz der Mitmenschen, weil sie verhindern, dass Tröpfchen, die beim Sprechen, Niesen oder Husten entstehen, in die Umwelt gelangen. Eingeschränkt können sie auch der Trägerin oder dem Träger helfen, weil sie vor einer Schmierinfektion schützen – etwa, wenn man eine kontaminierte Fläche angefasst hat und sich hinterher ins Gesicht greift. Trotz Tragen einer Maske sollte aber der Sicherheitsabstand von ein bis zwei Metern zu anderen Menschen eingehalten werden.

Ein Behelf-Masken-Schutz  kann eine Alternative für Menschen sein, die eine Maske tragen möchten, aber im Handel keine mehr bekommen. Auch sie dienen vor allem dem Schutz der anderen. Man kann sich einen solchen Schutz aus kochfester Baumwolle selbst herstellen, zum Beispiel einem Unterhemd, T-Shirt oder einem Kissenbezug. Außerdem benötigt man dafür noch einen Draht. Anleitungen dazu finden sich leicht im Internet. Auch ein Filter lässt sich einarbeiten, etwa auf Grundlage eines Staubsaugerbeutels. Auch für selbstgebastelte Masken gilt, dass sie eng anliegen müssen. Ein Behelfs-Masken-Schutz muss nach jedem Tragen bei 60 Grad gewaschen werden.

Filtering Face Pieces  bieten als einzige Masken einen echten Schutz für die Trägerin und den Träger, es gibt unterschiedliche Schutzstufen bei diesen Masken. Sie bestehen aus festerem Material und besitzen einen Filter, der verhindern soll, dass krankmachende Erreger eingeatmet werden. Medizinisches Personal braucht diese Masken dringend, um sich beim Umgang mit infizierten Patienten selbst zu schützen. Die Empfehlung lautet, dass Filtering Face Pieces nach zwei Stunden gewechselt oder gewaschen werden sollten. Eine solche Maske ist wenig alltagstauglich – vor allem anderen aber sollte sie auf jeden Fall den Pflegerinnen und Pflegern, Ärztinnen und Ärzten in den Kliniken überlassen werden.

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