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Der Brief von Widmann-Mauz "belegt" Weihnachten.

Integrationsbeauftragte

Weihnachten - von wegen abgeschafft

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Annette Widmann-Mauz hat rechten Hetzern zufolge Weihnachten verraten, weil es in einer Karte ihrer Behörde nicht genannt ist. Dabei hat sie auch eine eigene Karte verschickt.

Die gut 1000 Adressaten, denen die Integrationsbeauftragte Annette Widmann-Mauz (CDU) zu Weihnachten eine offizielle Grußkarte geschickt hat, dürften diese Woche die Welt nicht mehr verstanden haben. „Mit herzlichen Grüßen und den besten Wünschen für ein friedvolles Weihnachtsfest“ schrieb sie ihnen, wie ihr Brief belegt, der der FR vorliegt.

Dagegen titelte die „Bild“: „Widmann-Mauz schafft Weihnachten ab“, weil in der parallel und nur an 100 Journalisten verschickten Grußkarte ihrer Behörde das Wort „Weihnachten“ nicht auftauchte.

Hier also eine Behörde, die in ihren wohl bedacht formulierten Zeilen berücksichtigt, dass längst nicht jeder im Abendland, schon gar nicht der ihr zugedachte Personenkreis mit Weihnachten etwas anfangen kann. Da die Behördenchefin, die in ihrer Post sehr wohl zeigt, wes Glaubens Kind sie und das bevorstehende Fest sind.

Und dort eine „Bild“, die Wasser auf die Mühlen der AfD gegossen hat. Weihnachten kommt trotzdem, sogar für Widmann-Mauz.

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