Annette Widmann-Mauz

Weihnachten, muss das sein?

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Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Annette Widmann-Mauz, versendet Festtagsgrüße - und erzürnt damit die „Bild“. Ein gefundenes Fressen für die AfD.

Da ist er wieder, der Traditionshase. Eh, Moment, im Advent ja wohl eher der Wintermarkt. Oder die schokoladene Jahresendfigur? Alles daneben, diesmal entzündet sich das mediale Bashing an einem Gruß der Integrationsbeauftragten Annette Widmann-Mauz (CDU). Ihr Team hat vor den Festtagen eine Karte verschickt: „Egal, woran Sie glauben ...“ – „ ... wir wünschen Ihnen eine besinnliche Zeit und einen guten Start ins neue Jahr“, verlautet es.

Von Amts wegen wohlweislich gewählte Worte, soll man meinen, im Wissen darum, dass gerade die ihr zugedachte Personengruppe der zu Integrierenden mit weihnachtlichen Wünschen wenig anfangen können. Angesprochen fühlt sich aber die „Bild“ und titelt: „Widmann-Mauz schafft ‚Weihnachten‘ ab“. Davon wiederum fühlt sich die AfD angesprochen: Längst nicht nur Beatrix von Storch, Alice Weidel oder Erika Steinbach füttern ihre Social-Media-Kanäle damit.

Danke, „Bild“. So weiß der geneigte Abendländer wieder, woran er ist. In diesem Sinne: Frohes Fest.

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