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Ein Wal schwimmt im Meer.
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Ein etwa zehn Meter langer Wal ist in der Ostsee aufgetaucht.

Seltenes Naturschauspiel

Zehn Meter langer Wal in der Ostsee entdeckt: „Echtes Glück“

  • Zülal Acar
    VonZülal Acar
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Ein Vogelbeobachter hat zufällig einen zehn Meter langen Wal in der Ostsee gesichtet. Dazu gehört eine Menge Glück, denn die Tiere lassen sich nur selten blicken.

Eckernförder Bucht - Für gewöhnlich untersucht ein Ornithologe Vögel, doch ausgerechnet ein Vogelbeobachter hat jüngst einen riesigen Wal in der Ostsee entdeckt, wie die Schleswig-Holsteinische Tageszeitung (shz.de) berichtet. Der Mann beobachtete zufällig mit seinem Fernrohr, wie sich ein etwa zehn Meter langer Wal in der Eckernförder Bucht in Schleswig-Holstein aufhielt.

Damit man Zeuge dieses überaus seltenen Anblicks werde, gehöre schon „echtes Glück“ dazu, wie Dagmar Strauß, Leiterin der Naturschutzbund Deutschland (Nabu)-Landesstelle Schweinwalschutz, im Gespräch mit shz.de sagte. Denn das Tier sei etwa 300 Meter vom Beobachter entfernt und dabei sehr gut erkennbar gewesen. Der Vogelbeobachter konnte jedoch nicht erkennen, um welche Art Wal es sich handelt.

Finnwal in der Ostsee: Zuletzt 2015 gesichtet

Seine Schilderungen lassen die Expertin vermuten, dass es ein Finnwal war. Es wäre jedoch auch möglich, dass sich ein Buckelwal blicken ließ. Vor etwa sechs Jahren hatte die dänische Polizei laut shz.de einen Finnwal vor Kollund entdeckt. Er war auch in der Flensburger Förde gesichtet worden. 2015 war nach Angaben des Nabu ein Finnwal zuletzt in der Eckernförder Bucht aufgetaucht.

Finnwale gelten als gefährdete Art. Laut prowildlife.de sind sie mit einer Maximallänge von 27 Metern und einem Gewicht von bis zu 80 Tonnen nach dem Blauwal das zweitgrößte Tier unseres Planeten. Buckelwale erreichen laut wwf.de eine Körpergröße von bis zu 13 Metern und ein Körpergewicht von circa 30 Tonnen.

Die Expertin vermutet, dass der Wal wohl hungrig war, Heringsschwärmen folgte und deshalb in der Bucht landete. Laut Recherchen von shz.de ist die Beobachtung von Finnwalen durch ihr kurzes Auftauchen schwierig. In der Ostsee sei es für die Wale außerdem schwer, lange zu verweilen, da sie große Mengen an Fisch als Futter benötigen, den sie in der Ostsee nicht ausreichend vorfinden. *FR ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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