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Weltgrößter aktiver Vulkan bricht aus: „Mauna Loa“ spuckt wieder Lava

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Von: Sophia Lother

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Auf Hawaii kommt es zu einem Vulkanausbruch. Lavaströme bahnen sich ihren Weg ins Tal. Die Behörden setzen die Warnstufe auf „Rot“.

Honolulu – Fast 40 Jahre ruhte einer der größten aktiven Vulkane der Welt – doch jetzt fand sein Dornröschenschlaf ein jähes Ende. Der Vulkan Mauna Loa auf Hawaii ist ausgebrochen. Kurz vor Mitternacht am Sonntagabend (MEZ 11 Uhr Montag, den 28. November) ereignete sich eine massive Eruption. Begleitet war der Ausbruch nach Angaben der Behörde von mehreren leichten Erdbeben.

Vulkanausbruch auf Hawaii
Der weltweit größte aktive Vulkan ist ausgebrochen. © USGS / Zuma Wire / Imago Images

United States Geological Survey (USGS), eine wissenschaftliche US-Behörde, meldete als letztes Vulkan-Update (Dienstag, 29. November, 2.55 Uhr UTC): Die Eruption des Mauna Loa in der nordöstlichen Kraterzone dauert an. Die Lava-Fontänen schießen bis zu 60 Meter in die Höhe, so die Schätzung der Behörde. Zwei Lavaströme hätten sich hangabwärts in Richtung Nordosten bewegt, seien aber zum Stillstand gekommen. Weitere Ströme würden sich in Richtung Osten bewegen. Es könnte sein, dass sich weitere Risse auftun, mit weiteren Lavaströmen wird gerechnet.

Vulkan bricht aus: Mehrere Lavaströme laufen Mauna Loa hinab

Die USGS hat inzwischen eine Warnung des Farbcodes Rot ausgesprochen. Die höchste mögliche Warnstufe. Vergangene Ausbrüche des Mauna Loa hätten gezeigt, dass Eruptionen des Vulkans vor allem in frühen Stadien sehr dynamisch seien, warnte die Behörde. Laut der Behörde bestehe bislang keine Gefahr für Gemeinden in der Region, doch Winde könnten vulkanische Gase und Asche in Richtung bewohnter Gebiete tragen.

Die Welt sei „bedauernswert unvorbereitet“ für einen massiven Vulkanausbruch und die wahrscheinlichen Folgen für globale Lieferketten, Klima und Nahrungsmittel, haben unlängst Forschende des Centre for the Study of Existential Risk (CSER) betont.

Die Gesundheitsbehörde Hawaiis hat eine Warnung vor Gefahren für die Luftqualität veröffentlicht. Sie veröffentlichte zudem mehrere Vorsichtsmaßnahmen für den Fall, dass Gase bis in bewohnte Gebiete vordringen. Speziell Menschen mit Asthma oder anderen chronischen Atemwegserkrankung sollen dann besonders aufpassen. (slo)

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