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Vulkan Aso in Japan ist ausgebrochen
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Dicke Aschewolken umhüllen den Vulkan Aso im Südwesten Japans.

Naturkatastrophe

Vulkanausbruch in Japan: „Große umherfliegende Gesteinsbrocken“ – Armee im Einsatz

  • Andreas Apetz
    VonAndreas Apetz
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In Japan bricht der Vulkan Aso aus. Giftige Gase, Vulkanasche und umherfliegende Gesteinsbrocken gefährden die Bevölkerung.

+++ 10.45 Uhr: Über dem Vulkan Aso steigen weiterhin hohe Aschewolken auf. Überwachungskameras zeigen eine heftige Explosion, bei der Gesteinsbrocken durch die Luft geschleudert werden. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge mussten Bergsteigerinnen und Bergsteiger, die sich in der Gefahrenzone befanden, durch das Touristenmanagement evakuiert werden. Von Verletzten wird weiterhin nichts berichtet.

In einer Pressekonferenz wurde dringlichst darum gebeten, die Umgebung, um den Aso-Vulkan zu meiden, da giftige Gase aus dem Berg austreten könnten. Außerdem würden „große umherfliegende Gesteinsbrocken“ weiterhin eine Gefahr darstellen. „Menschenleben sind unsere Priorität“, sagte der Regierungsvertreter Hirokazu Matsuno. Armee, Polizei und Feuerwehr sind zusammen im Einsatz und überprüfen, ob weitere Personen evakuiert werden müssen.

Erstmeldung, vom Mittwoch, dem 20.10.2021, 9.30 Uhr: Kumamoto – Der Vulkan Aso im Südwesten Japans ist ausgebrochen. Am Mittwoch (20.10.2021) kam es zur Eruption. Der Berg liegt auf der Insel Kyushu und ist 1592 Meter hoch. Er gilt seit langem als aktiv. Sein letzter Ausbruch lag sechs Jahre zurück.

Jetzt ziehen dicke Aschewolken über die japanische Insel. Sie erreichen eine Höhe von rund 3500 Metern, berichtet der asiatische Fernsehsender NHK. Bei seinem Ausbruch schleuderte der Vulkan Gesteinsbrocken und Vulkanasche mehr als einen Kilometer weit. Bilder der Japan Meteorological Agency zeigen den Berg während der Eruption.

Vulkanausbruch in Japan: Bevölkerung der Region gewarnt

Die meteorologische Behörde warnte alle Bewohner der Region. Sie sollten sich dem Vulkan in keinem Fall nähern. Von Verletzten ist bisher nicht die Rede. Weitere große Gesteinsbrocken und Vulkanasche könnte in einem Umkreis von zwei Kilometern niederregnen. Derzeit wird der Vulkan Aso mit der Gefahrenstufe drei von fünf bewertet.

Aso gehört zu einem von rund 110 aktiven Vulkanen im asiatischen Inselreich. Rund 50 von ihnen werden rund um die Uhr überwacht. Der Vulkan Cumbre Vieja auf La Palma Lava ist ebenfalls aktiv. Vor Kurzem ist er ausgebrochen. Spektakuläre Satellitenbilder zeigen das Ausmaß der Vulkanausbruchs. (aa/dpa)

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