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Höchster Vulkan auf Galápagos-Inseln spuckt Asche und Lava
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Ein Lavastrom bahnt sich seinen Weg über die Insel Isabela, nachdem der Vulkan Wolf auf den Galápagos-Inseln in Ecuador ausgebrochen ist.

Weltnaturerbe

Ausbruch auf den Galápagos-Inseln: Höchster Vulkan „Wolf“ spuckt Asche und Lava

  • Vincent Büssow
    VonVincent Büssow
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Auf den Galápagos-Inseln in Ecuador ist der höchste Vulkan ausgebrochen. Asche, Gas und Lavaströme sorgen für Unruhe. Aschewolken steigen in bis zu 3800 Metern Höhe.

Puerto Villamil – Auf den Galápagos-Inseln ist der höchste Vulkan ausgebrochen. Aus der Erderhebung mit dem Namen Wolf begann am Freitag (07.01.2022) Gas, Asche und Lava auszutreten. Auch wenn keine Menschen betroffen sind, besteht eine unmittelbare Gefahr durch den Vulkanausbruch.

Die Galápagos-Inseln im Pazifik sind Teil der südamerikanischen Republik Ecuador, wenn auch rund tausend Kilometer vom Festland entfernt. Der Vulkan Wolf liegt auf Isabela, die mit einer Oberfläche von rund 4500 Quadratkilometern die größte Insel des Galápagos-Archipels ist. Sechs Vulkane sind auf Isabela aktiv, wobei Wolf mit etwa 1700 Metern der höchste von ihnen ist. Seit dem Jahr 2015 hat der Vulkan geruht – bis jetzt.

NameWolf
LageGalápagos-Insel Isabela
Höhe1707 Meter
Durchmesser des Kraters6 bis 7 Kilometer
Tiefe des Kraters700 Meter

Vulkan-Ausbruch auf den Galápagos-Inseln: Flora und Fauna bedroht

Der Ausbruch wurde von dem Geophysischen Institut von Ecuador auf dessen Webseite gemeldet. Das Institut berichtet von Gas- und Aschewolken in Höhen bis zu 3800 Meter über dem Meeresspiegel – mehr als doppelt so hoch wie der Vulkan selbst. Außerdem spricht das Institut von Lavaströmen auf der Insel Isabela und warnt davor, sich diesen zu nähern. Die Wechselwirkung zwischen brennender Lava und Meerwasser kann nämlich zu Explosionen führen.

Anders als bei dem Vulkanausbruch auf der Insel La Palma im September 2021 gibt es keine bewohnten Gebiete in der Nähe der Ausbruchsstelle. Die Bedrohung besteht in diesem Fall stattdessen für die einzigartige Flora und Fauna der Inseln.

Nachdem der höchste Vulkan der Galápagos-Inseln ausgebrochen ist, besteht Gefahr für die Flora und Fauna der Inselgruppe im Pazifik.

Vulkanausbruch auf den Galápagos-Inseln: Weltnaturerbe bedroht

Auf den Galápagos-Inseln gibt es viele Tier- und Pflanzenarten, die nur dort vorkommen. Einige davon sind vom Aussterben bedroht, wie etwa der rosa Leguan. Die Inselgruppe gehört wegen solcher Besonderheiten zum Unesco-Weltnaturerbe. Der Vulkanausbruch stellt nun eine unmittelbare Gefahr für die Natur auf den Inseln dar, wie die Nachrichtenseite El Comercio berichtet.

Inwiefern sich der Ausbruch des Vulkans bereits auf die Natur der Galápagos-Inseln ausgewirkt hat, ist unklar. Auf Bildern ist allerdings zu sehen, wie sich die brennende Lave ihren Weg durch bewachsenes Gebiet auf Isabela bahnt. Es bleibt abzuwarten, wie die Behörden von Ecuador auf den Ausbruch reagieren. (vbu/dpa)

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