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Ganze Insel existiert nicht mehr: Foto zeigt verheerende Folgen von Vulkanausbruch

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Von: Zülal Acar

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Satellitenbilder zeigen den Zustand des Südsee-Archipels vor und nach der Vulkan-Eruption.
Vorher-Nachher-Aufnahmen zeigen das Ausmaß an Zerstörung. Nach der Vulkan-Eruption: Pulverisiertes Gestein bedeckt das Südsee-Archipel. © imago/red

Der Untersee-Vulkan Hunga-Tonga-Hunga-Ha‘apai ist ausgebrochen. Satellitenbilder zeigen, dass weite Teile des Südsee-Archipels von Asche und Gestein bedeckt sind. Zudem scheint die Vulkanspitze verschwunden zu sein.

Tonga - Anfang 2022 ist es zu einem massiven Ausbruch des Untersee-Vulkans Hunga-Tonga-Huga-Ha´Apai im Pazifik gekommen. Satellitenaufnahmen zeigen eindrucksvoll das Ausmaß der Katastrophe. Das Südsee-Archipel Tonga ist kurz nach der Eruption von einer dicken Ascheschicht bedeckt. Außerdem ist die Spitze des Vulkans, die wie eine Insel aus dem Wasser ragte, kaum noch zu sehen. Nun befindet sich der Rest des Vulkans unter Wasser, wie futurism.com berichtet.

In der Vergangenheit sind auch Aufnahmen veröffentlicht worden, die zeigen, dass nach einem Vulkanausbruch die Unterwasser-Insel Hunga-Tonga-Hunga-Ha’apai entstand (*FR berichtete). Die Insel galt als relativ hartnäckig, doch jetzt sieht es so aus, als ob sie sukzessive verschwinden könnte.

Vulkan sorgt für Welle der Vernichtung

Benachbarte kleine Inseln seien laut Medienberichten durch die Eruption in Mitleidenschaft gezogen worden. Es sei unter anderem ein ganzes Dorf zerstört worden. Sämtliche Gebäude seien zudem verschwunden. Der Vulkanausbruch sorgte offensichtlich für eine Welle der Vernichtung in den umliegenden Dörfern.

Beeinträchtigt wurde auch die Infrastruktur auf Tonga, sodass die Versorgung mit wichtigen Gütern sich als äußerst schwierig gestaltete. Australien und Neuseeland schickten mit Hilfsgütern beladene Schiffe. Vor allem an Trinkwasser mangelte es den hiesigen Bewohnern, da es durch die Asche verschmutzt worden war. *FR ist ein Angebot von IPPEN.Media.

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