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Trümmer eines aufgebrochenen Lüftungsschlitzes ragen aus einem Werkstattgebäude auf dem Gelände der Justizvollzugsanstalt Plötzensee in Berlin. Vier Gefangene sind durch die Öffnung aus der Justizvollzugsanstalt geflohen.

Ausbruch

Vier Gefangene aus Berliner Gefängnis geflohen

Vier Gefangene sind aus der Berliner Justizvollzugsanstalt Plötzensee geflohen. Das teilte die Senatsverwaltung für Justiz mit.

Vier Gefangene sind aus der Berliner Justizvollzugsanstalt Plötzensee geflohen. Das teilte die Senatsverwaltung für Justiz mit.

Bei den Gefangenen handele es sich um Männer, sagte ein Behördensprecher. Um die laufende Fahndung nicht zu gefährden, wollte er zunächst keine weiteren Angaben zu den Flüchtigen machen, etwa wegen welcher Vergehen sie inhaftiert waren.

Die Männer haben vor ihrer Flucht die Gefängnismauer zerstört und sind durch ein Loch entkommen. Das teilte die Senatsverwaltung für Justiz mit. Die Männer hätten am Morgen zunächst ihren Dienst in einer auf dem Gelände der Haftanstalt gelegenen Werkstatt angetreten. Von dort aus seien sie an die Mauer gelangt und hätten dort den Betonpfeiler zwischen zwei Lüftungsspalten zerstört. Durch das schmale Loch seien die Gefangenen dann auf das Außengelände gelangt und hätten den Stacheldrahtzaun überwunden.

Aus dem Loch ragten nach Außen gebogene Stahlträger. Davor lag herausgebrochenes Baumaterial und ein Kleidungsstück. Der Stacheldrahtzaun schien am Donnerstagvormittag intakt. Wie die Häftlinge über den Zaun kamen, war zunächst unklar.

Die Polizei fahndet nach den vier Männern, wollte sich zu den Einzelheiten des Einsatzes aber nicht äußern. Auch die Senatsverwaltung für Inneres erteilte keine Informationen.

In dem Gefängnis in Berlin-Charlottenburg sind derzeit 362 Personen inhaftiert. Zuerst hatte die Tageszeitung „B.Z.“ über den Ausbruch berichtet. (dpa)

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