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Der Bergmann Javier Tapia trägt nach der Rettung eine Brille, um seine Augen vor dem grellen Licht zu schützen.
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Der Bergmann Javier Tapia trägt nach der Rettung eine Brille, um seine Augen vor dem grellen Licht zu schützen.

Peru

Verschüttete Bergleute nach sechs Tagen gerettet

Die Rettungsaktion an der illegal betriebenen Kupfermine in Peru war schwierig, doch jetzt konnten die neun verschütteten Bergleute nach sechs Tagen gerettet werden. Familienmittglieder begrüßen die Kumpel am Minenausgang.

Nach knapp einer Woche sind neun in einer peruanischen Kupfermine eingeschlossene Bergleute gesund und wohlbehalten gerettet worden. Die Männer kamen am Mittwochmorgen nach sechs Tagen in Decken gewickelt aus dem Tunnel des Bergwerks, wie ein Reporter der Nachrichtenagentur berichtete. Die Bergarbeiter der illegal betriebenen Mine wurden am Ausgang von ihren Familien und dem peruanischen Präsidenten Ollanta Humala empfangen.

Die Arbeiter im Alter von 22 bis 59 Jahren trugen zum Schutz vor dem Tageslicht dunkle Brillen. Einer von ihnen hatte eine Sauerstoffmaske auf und wurde von zwei Rettungskräften gestützt, als er aus dem Schacht kam. Die Kumpel saßen seit dem vergangenen Donnerstag in dem Bergwerk Cabeza de Negro in der Region von Ica fest, nachdem ein Schacht eingestürzt war. Ihre Rettung gestaltete sich schwierig, weil immer wieder Geröll nachrutschte.

„Mission erfolgreich“, sagte Humala am Mittwoch nach der Rettung der Männer. Der Präsident, der die Nacht vor Ort verbracht hatte, fügte hinzu, die beste Arznei für die Männer sei es, zu ihren Familien zurückzukehren. Humala hatte in der Nacht mit den eingeschlossenen Männern über ein Metallrohr gesprochen, über das sie auch mit Luft, Wasser und Nahrung versorgt worden waren. Er rief die Arbeiter der illegalen Mine auf, künftig für Rechtssicherheit zu sorgen.

Die Mine in Quilque bei Ica im Süden Perus war eigentlich vor 20 Jahren stillgelegt worden, wurde aber von Arbeitern auf eigene Faust betrieben. Peru ist einer der größten Förderer von Silber, Kupfer und Gold. Offiziellen Zahlen zufolge arbeiten allein der Region von Ica rund 30.000 Menschen im Bergbau. Da viele der mehr oder weniger illegalen Minen nicht den Sicherheitsvorschriften entsprechen, kommt es immer wieder zu Unfällen. (afp)

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