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Aldi Australien steht wegen dem Umgang mit einem Kinderbuch in der Kritik.
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Aldi Australien steht wegen dem Umgang mit einem Kinderbuch in der Kritik.

Aldi Kinderbuch

Verkaufsstopp bei Aldi wegen "Schlampe"

Aldi hat in seinen Läden in Australien nach Kundenprotesten ein Kinderbuch aus den Regalen genommen. In dem mehr als 30 Jahre alten Buch nennt ein Prinz Cinderella eine "Schlampe". Gegen die Aldi-Aktion regt sich aber auch Gegenprotest.

Wegen Kundenprotesten gegen das Wort "Schlampe" in einem 32 Jahre alten Kinderbuch hat Aldi Australien den Klassiker "Revolting Rhymes" von Roald Dahl aus den Regalen genommen. "Eine begrenzte Anzahl" von Kunden habe an dem Schimpfwort Anstoß genommen und die Supermarktkette zu einem Verkaufsstopp bewegt, teilte der Konzern mit. Daraufhin kam es am Freitag zu einem Sturm der Entrüstung unter Australiern, die das Buch trotzdem für kindgerecht und die selbsternannten Tugendwächter für prüde halten.

Diskussion über Facebook

In der Gedichtsammlung "Revolting Rhymes" aus dem Jahr 1982, die sechs bekannte Märchen neu erzählt, lästert Cinderella über den abstoßenden Prinzen, der wiederum entgegnet: "Wer ist diese dreckige Schlampe?" Im englischen Original lautet die Passage: "Who's this dirty slut? Off with her nut! Off with her nut!"

Aldi rechtfertigte seine Vorgehensweise damit, die Bedenken der Kundschaft "ernst zu nehmen". Auf der australischen Facebook-Seite des Unternehmens begrüßten einige Internet-Nutzer den Verkaufsstopp. Andere äußerten sich entsetzt. "Ich kann nicht glauben, dass ihr Euch wegen eines Buches mit einem einzigen 'schlimmen' Wort von einer kleinen Minderheit nötigen lasst", schrieb ein Nutzer. Gleichgesinnte riefen dazu auf, Aldi wegen des Kinderbuch-Boykotts ebenfalls zu boykottieren. (afp)

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