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Wespen töten kostet bis zu 65.000 Euro Bußgeld – mit einer Ausnahme

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Von: Jessica Jung

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Viele Menschen sind genervt von Wespen – gerade, wenn sie in Ruhe draußen essen wollen. Doch das Töten der Tiere ist verboten und kann teuer werden.

Dortmund/Frankfurt – Wespen sind lästig und oftmals ein absoluter Stimmungskiller im Garten. Um die Insekten loszuwerden, gibt es zahlreiche Lifehacks. Doch auf einige sollten Verbraucher lieber verzichten.

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Bußgeld bei einer TötungBis zu 65 Tausend Euro

Wespen töten verboten: 65.000 Euro Bußgeld droht – mit einer Ausnahme

Laut Gesetz sollten Verbraucher Wespen nicht töten, auch wenn sie noch so nervig sind. Im Bundesnaturschutzgesetz steht somit geschrieben: „Es ist verboten, wild lebende Tiere mutwillig zu beunruhigen oder ohne vernünftigen Grund zu fangen, zu verletzen oder zu töten“ (mehr Service-News bei RUHR24).

Somit dürfen Verbraucher auch keine Wespennester entfernen, zerstören oder gar ausräuchern, wie bussgeldkatalog.org berichtet. Wer sich nicht an das Gesetz hält, muss in Deutschland mit einer Strafzahlung rechnen, berichtet RUHR24. Dabei soll es allerdings ganz darauf ankommen, um welche Wespenart es sich handelt. Denn bei besonders geschützten Wespenarten, wie beispielsweise Hornissen, sächsische oder gallischen Wespen, soll es noch teurer werden.

Wer solche Wespen in Deutschland tötet, muss mit einem Bußgeld in Höhe von 65.000 Euro rechnen. Dasselbe gilt zudem für das Zerstören und das Beschädigen von Fortpflanzungs- oder Ruhestätten – zumindest, wenn kein triftiger Grund nachgewiesen werden kann. Einen Grund gibt es allerdings, weshalb Verbraucher die Tiere töten dürfen.

Wespen im Garten vertreiben
Mit einer Papiertüte lassen sich lästige Wespen vertreiben. © YAY Images/Imago

Wespen töten verboten: Teure Bußgelder gelten nicht für alle Verbraucher

So soll für Allergiker eine Sonderreglung gelten, denn diese dürfen gegen die Wespen vorgehen. Da es bei diesen Personen keine Garantie dafür gibt, dass im Anschluss keine Lebensgefahr droht, dürfen sie die Tiere töten. Andere Verbraucher können sich hingegen professionelle Hilfe suchen.

So sollen Kammerjäger oder Umweltschutzvereine ebenfalls in einigen Fällen eingreifen können. Dies gilt beispielsweise dann, wenn im Außenbereich eines Kindergartens eine Wespenhöhle gefunden wurde. Doch auch wenn das Haus von Anwohnern so sehr von der Plage befallen ist, dass sie das Haus nicht mehr betreten können, ist Hilfe angebracht. Oft reicht es allerdings, die Wespen mit einem Wasser-Trick fernzuhalten. Dadurch können sich Verbraucher den Ärger meist sparen.

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