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USA

Waldbrände an Westküste sorgen für massive Luftverschmutzung in New York

  • Katja Thorwarth
    VonKatja Thorwarth
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An der Westküste der USA und in Kanada wüten nach wie vor Waldbrände. Allein in British Colombia sind rund 300 Brände aktiv.

Montréal/New York – Die Behörden haben wegen der verheerenden Waldbrände im Westen Kanadas den Notstand ausgerufen. „Wir haben einen kritischen Punkt erreicht“, sagte der Minister für öffentliche Sicherheit der Provinz British Columbia, Mike Farnworth, am Dienstag (Ortszeit, 20.07.2021). Unter Notstandbedingungen können die Behörden Massenevakuierungen anordnen und Schutzeinrichtungen für die in Sicherheit gebrachten Menschen einrichten.

5700 Menschen wurden von den Behörden aufgefordert, ihre Häuser wegen der Gefahr durch die Waldbrände zu verlassen. Weitere Zehntausende wurden aufgerufen, sich auf mögliche ähnliche Anordnungen einzustellen. „Bitte bereiten Sie einen Evakuierungsplan für Ihre Familie vor“, appellierte der Feuerwehr-Einsatzleiter Cliff Chapman an die Menschen.

Schwere Waldbrände wüten im Westen Kanadas und an der Westküste der USA

Im Westen Kanadas und an der Westküste der USA wüten seit Wochen schwere Waldbrände. Aktuell gibt es in British Columbia rund 300 aktive Brände, mehr als 3000 Feuerwehrleute sind gegen die Flammen im Einsatz.

Die Staten Island Ferry fährt vom Manhattan-Terminal durch eine Rauchwolke ab, die Freiheitsstatue ist kaum zu sehen.

Die Behörden rechnen mit einer weiteren Verschärfung der Lage in den kommenden Tagen - den Wetterprognosen zufolge soll es heiß und trocken bleiben. Rund 3000 Quadratkilometer Land sind laut Chapman durch das Feuer verbrannt - eine etwa dreimal so große Fläche wie zu dieser Jahreszeit üblich.

USA: New York durch Waldbrände in grauen Dunst gehüllt

Auch in den USA wüten derzeit mehr als 80 große Waldbrände. Allein im Bundesstaat Oregon zerstörte ein Feuer bislang mehr als 137.000 Hektar Wald. Der Feuerwehr-Einsatzleiter Rob Allen bezeichnete den Großbrand am Dienstag als „Monster“. Diesen Brand zu bekämpfen sei „ein Marathon, kein Sprint“. Nach Einschätzung von Wissenschaftlern verstärkt der Klimawandel die Trockenheit in der Region und schafft damit die Bedingungen für Waldbrände, sich auszubreiten.

Derweil hat der Rauch der Waldbrände die Ostküstenmetropole New York am Dienstag in grauen Dunst gehüllt. Die Umweltbehörde des Bundesstaates New York rief wegen erhöhter Feinstaubbelastung Gesundheitsalarm aus.

Ein Vertreter der Behörde erklärte, es sei nicht ungewöhnlich, dass Rauch von Feuern im Westen des Landes bis in die Region vordringt, allerdings befinde er sich diesmal in einer niedrigeren Luftschicht. Der Wetterdienst sagte für Mittwoch (21.07.2021) eine Kaltfront voraus, die dem Phänomen ein Ende setzen sollte. (ktho/AFP)

Rubriklistenbild: © Julie Jacobson/dpa

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