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Tennessee

Überschwemmungen in den USA: 21 Tote nach „historischem“ Niederschlag

  • Svenja Wallocha
    VonSvenja Wallocha
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In den USA sind starke Unwetter über das Land gezogen. Mindestens 21 Menschen sterben bei heftigen Überschwemmungen in Tennessee. Weitere werden noch vermisst.

Nashville – Im US-Staat Tennessee haben heftige Regenfälle am Wochenende für Überschwemmungen gesorgt. Mindestens 21 Menschen kamen ums Leben, zahlreiche werden noch vermisst. Der Wetterdienst sprach laut der Nachrichtenagentur AFP von „historischen“ Niederschlagsmengen, die örtlich niedergingen. Es wird vermutet, dass die Zahl der Todesopfer noch steigen werde.

Wie Augenzeugen berichten, kamen die Wassermassen so schnell, dass sich viele Menschen nicht mehr in Sicherheit bringen konnten. „Das war fast so schnell, wie ein Tornado“, sagte der Bürgermeister der 4500-Einwohner-Stadt Waverly im Humphreys County im lokalen Fernsehen. Die Gegend wurde am stärksten von den Unwettern getroffen.

Heftige Unwetter in den USA: Überflutungen in Tennessee – 21 Menschen sterben

Auf Videoaufnahmen sind überflutete Straßen zu sehen und Autos, die davon gespült wurden. Auch ganze Häuser wurden von den Wassermassen weggerissen. Landstraßen, Highways und Brücken unterspült, Bäume stürzten um, tausende Menschen waren ohne Strom.

Ein Auto steckt in den Trümmern einer weggespülten Brücke in Waverly, Tennessee. Schwere Regenfälle haben im mittleren Tennessee zu Überschwemmungen geführt und mehrere Todesopfer gefordert, da Häuser und Landstraßen weggespült wurden.

Nach Polizeiangaben kamen in Waverly 20 Menschen ums Leben. Ein weiteres Todesopfer gab es andernorts in dem Landkreis. Mindestens zwei Kleinkinder sollen unter den Toten sein, wie Sheriff Chris Davis dem Sender CNN sagte. Sechs weitere Kinder würden vermisst, ebenso mehrere Erwachsene.

Überschwemmungen in Tennessee: US-Präsident Biden sagt Hilfen zu

Seit Sonntag laufen die Aufräumarbeiten. Rettungskräfte, die von Haus zu Haus gingen, um nach Vermissten zu suchen, standen teilweise bis zum Hals im Wasser, berichtet die Deutsche Presse-Agentur. Es gebe mindestens 20 Vermisste, erklärten die Behörden.

Nach einem Besuch in den betroffenen Gebieten sprach Gouverneur Bill Lee von „großen Verlusten und viel Schmerz“. US-Präsident Joe Biden drückte den Betroffenen der Flut in Tennessee sein Beileid aus. Er habe sein Team angewiesen, dem Gouverneur des Bundesstaates die Hilfe des Bundes zuzusagen. „Wir bieten jede Unterstützung an, die sie in diesem furchtbaren Augenblick benötigen“, sagte Biden.

BundesstaatTennessee
HauptstadtNashville
GouverneurBill Lee (Republikanische Partei)
Bevölkerung6,829 Millionen (2019)

USA: Tropensturm „Henri“ zieht über Nordosten des Landes

Neben Tennessee kam es auch in anderen Bundesstaaten der USA zu extremen Wetterereignissen. Im Nordosten des Landes verlief der Tropensturm „Henri“ jedoch glimpflicher als befürchtet. Dennoch waren mehr als 100.000 Einwohner in Rhode Island, Connecticut und Massachusetts ohne Strom, Berichte über mögliche Opfer gab es zunächst nicht. Unmittelbar vor seinem Auftreffen auf Land hatte sich „Henri“ über dem Meer vom Hurrikan auf Tropensturmstärke abgeschwächt.

Schon in der Nacht zum Sonntag hatten erste Regenausläufer von „Henri“ den Bundesstaat New York und andere US-Staaten im Nordosten erreicht. In New York City musste wegen eines schweren Gewitters ein Großkonzert zum erhofften Ende der Corona-Pandemie im Central Park mit Dutzenden Stars abgebrochen werden. Die Stadt blieb am Sonntag aber trotz heftiger Regenfälle von schlimmeren Schäden verschont.

Immer wieder kommt es in den USA zu starken Unwettern. Tropensturm Elsa hatte Anfang Juli 2021 in der Karibik für Verwüstungen gesorgt. Mindestens drei Menschen verloren ihr Leben. (svw mit afp und dpa)

Rubriklistenbild: © Mark Humphrey/dpa

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