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Mitglieder der Proud Boys und anderer rechtsextremer Gruppen marschieren über die Hawthorne Bridge.
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Mitglieder der Proud Boys bei einer Demonstration im Jahr 2019 in Oregon, USA.

Schießerei in Portland

USA: Schüsse bei Demonstration – Proud Boys eröffnen Feuer in Portland

  • VonNadja Austel
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Im US-Bundesstaat Oregon fielen bei Protesten zwischen der Antifa und Proud Boys Schüsse.

Portland, Oregon - Auf einer Demonstration kommt es zum Schusswechsel zwischen rechten und linken Aktivisten. Der Polizei Oregons war bereits im Voraus bekannt, dass Antifa-Mitglieder sich am Sonntag, dem 22.8. zu einer Demonstration versammeln würden. Es war ebenfalls angekündigt, dass die rechtsextremistisch ausgerichtete Gruppierung Proud Boys von überall her anreisen würde, um gegen die Proteste vorzugehen. 

Das Polizeibüro meldete im Vorfeld am Freitag (20.8.), es rate allen, die nicht vorhätten an gewalttätigen Auseinandersetzungen teilzunehmen, nicht zu kommen. Doch das war nicht alles: „Erwarten Sie nicht, dass die Polizei sich in das Gemenge begibt, und versucht, Leute voneinander fernzuhalten.“ Die Antifa-Aktivisten fühlten sich von der Staatsgewalt im Stich gelassen, so The Intercept.

Portland-Demonstration: Proud Boys eröffnen Feuer

In der Innenstadt fielen dann auf offener Straße Schüsse. Sean Beckner-Carmitchel, ein Aktivist aus Los Angeles, fing das Geschehen auf Video ein und teilte es auf Twitter. Berichtet wird von acht Schüssen durch den 65-jährigen Dennis Anderson aus dem rechtsextremen Block. 

Aus dem Antifa-Block wurde daraufhin ebenfalls scharf geschossen. Die Polizei Oregon ließ am Montag (23.8.) verlauten, dass Beweise - respektive Patronen - möglicherweise bereits entfernt worden seien. Ob der Schütze von linksextremer Seite trotzdem überführt werden kann, bleibt abzuwarten. 

In Videos, auf denen Demonstranten der Antifa-Gruppe zu sehen sind, sei mindestens einer der Teilnehmer als bewaffnet zu erkennen, so Beckner-Carmitchel. Der rechtsextreme Schütze Anderson wurde derweil gegen Kaution aus der Haft entlassen. Proud Boys-Anführer Enrique Tarrio wurde für seine Straftaten unlängst zu fünf Monaten Haft verurteilt.

Portland, USA – Schüssen gingen Krawalle voraus

Mehrere Zeugen berichten, dass die Gewalt im Voraus durch die rechtsextremen Proud Boys initiiert wurde, so The Intercept. Mehrere Fahrzeuge der Antifa-Aktivisten seien beschädigt worden, die Fahrer unter körperlicher Gewalt vertrieben worden. Einer der Busse wurde von den Proud Boys unter „fuck antifa”- Rufen umgeworfen und mit Farbe besprüht.

In Gegenwehr hätten die Antifa-Demonstranten Pfefferspray, Feuerwerkskörper und andere Mittel eingesetzt. Schließlich sei es dann zu der Schießerei gekommen. Die Schüsse haben glücklicherweise keine Personen getroffen. (Nadja Austel)

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