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Schüsse an US-Grundschule: 6-jähriger Schüler eröffnet Feuer auf Lehrerin

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Von: Mark Stoffers

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Ein Polizeiwagen steht vor dem Schild der Rickneck Grundschule im Bundesstaat Virginia in den USA
Nach einem Streit in einer Grundschule in Virginia feuert ein 6-Jährige auf seine Lehrerin. © IMAGO/Billy Schuerman

Alarm in eine Grundschule im US-Bundesstaat Virginia: Nach Angaben der Behörden eröffnete ein Schüler das Feuer auf seine Lehrerin.

Newport News/Virginia – In einer Grundschule in den USA ist zu einer beinahe tödlichen Auseinandersetzung gekommen. Ein 6-jähriger Schüler der Richneck Grundschule in US-Bundesstaat eröffnete nach einem Streit am Freitagnachmittag (Ortszeit am 6. Januar) das Feuer auf seine Lehrerin. Die Auseinandersetzung ließ die Lehrerin nach Angaben der örtlichen Behörden mit lebensgefährlichen Verletzungen zurück, berichtet merkur.de.

Schüsse an Grundschule in den USA: 6-Jähriger feuert nach Streit auf Lehrerin – „Lebensgefährlich verletzt“

Nach den Schüssen an der Grundschule in den USA sind die Behörden noch mit der Aufklärung des Tathergangs beschäftigt. Weshalb der Junge überhaupt eine Handfeuerwaffe dabei hatte, ist ebenso unklar, wie Auslöser der Streit, der den 6-Jährigen veranlasste das Feuer auf seine Lehrerin zu eröffnen.

Der Junge sei laut des Chefs der Newport News Polizei seit Freitagabend in Polizeigewahrsam. Das erklärte Steve Drew bei einer Pressekonferenz im Anschluss an die Schüsse an der Grundschule in Virginia. Newport zählt mehr 180.000 Einwohner und liegt etwa 100 Kilometer südöstlich von Richmond, Virginia, entfernt.

Schüsse an Grundschule in Virginia: „Kann den Zugang zu Waffen nicht kontrollieren“

Auf einer anschließenden Pressekonferenz meldet sich der Schulaufseher öffentlichen Schulen in Newport News, Virginia zu Wort, nachdem die Schüsse an der US-Grundschule gefallen waren. „Ich kann den Zugang zu Waffen nicht kontrollieren“, sagte Dr. George Parker. „Meine Lehrer können den Zugang zu Waffen nicht kontrollieren.“

Des Weiteren fügte Parker im Angesicht der Vorfälle an der Richneck Grundschule hinzu: „Heute haben unsere Schüler eine Lektion in Waffengewalt erhalten und was Waffen anrichten können, um nicht nur das Bildungsumfeld aus den Fugen zu reißen, sondern eine Familie, eine Gemeinschaft.“

Nach Schüssen an US-Grundschule in Virginia: Erinnerung an andere Vorfälle kommen auf

Bilder und Videos zeigten laut der New York Times das Chaos, welches direkt nach Schüssen an der Richneck Grundschule in Virginia ausbrach. Polizisten stürmten das Schulgebäude, während Kinder sowie Eltern ängstlich und konfus erschienen und Polizisten in der weiteren Umgebung patrouillierten. Dabei waren wohl auch die Bilder aus Uvalde in Texas zu präsent, als es dort zu einem Massaker an einer Schule kam. Die Bilder gingen damals um die Welt.

Die Angestellten hätten nach Angaben von Polizeichef Drew schnell gehandelt und Schüler sowie die Lehrer in der Sporthalle versammelt. Gleichzeitig sind die Behörden im Austausch mit Anwälten, um die Vorgehensweise abzustecken.

Grundschule in Newport News: Nach Schüssen kommen erneut Forderungen nach Restriktionen auf

„Ich bin geschockt, in Ehrfurcht erstarrt und ich bin niedergeschlagen“, sagte er in Bezug auf seine Gefühlslage nach den Schütten an der Grundschule in Newport News. Gleichzeitig appellierte für mehr Restriktionen beim Waffenbesitz in den USA: „Wir müssen Waffen aus den Händen von jungen Menschen fernhalten.“

Nach Angaben von George würde am Montag die Schule ausfallen, „während wir an der mentalen Gesundheit unseres Stabs und unserer Schüler arbeiten.“

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