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Stormy Daniels will vor einer Grand Jury gegen den ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump aussagen. (Symbolfoto)
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Stormy Daniels will vor einer Grand Jury gegen den ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump aussagen. (Symbolfoto)

Ermittlungen laufen

Donald Trump: Erotik-Darstellerin Stormy Daniels will vor Grand Jury aussagen

  • Ute Fiedler
    VonUte Fiedler
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In den USA berät eine Grand Jury über eine mögliche Anklage gegen den ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump. Erotik-Darstellerin Stormy Daniels bringt sich als Zeugin ins Spiel.

New-York - Im Zuge der Vorbereitungen einer möglichen Anklageerhebung gegen den ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump hat sich Erotik-Darstellerin Stormy Daniels zu Wort gemeldet. Sie würde „nichts lieber tun“, als vor der Grand Jury gegen Trump auszusagen, sagte Daniels laut einem Bericht von CNBC. Doch die Staatsanwaltschaft habe sie bislang noch nicht kontaktiert, äußerte Daniels auf CNN.

Bereits seit 2019 ermittelt Manhattans Bezirksstaatsanwalt Cyrus Vance gegen Trump und dessen Geschäftsimperium, die Trump Organization. Anfangs war es um Schweigegeldzahlungen in Höhe von je 130.000 US-Dollar an Stormy Daniels und das frühere Playboy-Model Karen McDougal gegangen. Beide Frauen hatten angegeben, vor Jahren Affären, beziehungsweise einen One-Night-Stand mit dem ehemaligen Präsidenten der USA gehabt zu haben.

Mittlerweile wird Trump auch wegen Banken-, Versicherungs- und Steuerbetrugs verdächtigt. Er soll den Wert seiner Immobilien zu hoch oder zu niedrig angegeben haben - je nach Interesse. So soll Geld für Versicherungen und Kredite eingespart worden sein. Der Vorwurf basiert auf einer Aussage von Trumps Privatanwalt Michael Cohen bei einer Kongressanhörung.

Ermittlungen in den USA: Stormy Daniels ist zu Aussage gegen Donald Trump bereit

Laut CNBC kündigte Daniels an, alles zu erzählen, was sie wisse. Und dass sie Beweise dafür habe, dass das erhaltene Geld von einem Konto stamme, das von Donald Trump oder auf seine Anweisung hin eingerichtet worden sei. Sie habe das Geld von Trumps Anwalt Michael Cohen kurz vor der Präsidentschaftswahl 2016 als Schweigegeld erhalten, so Daniels. Ihr Anwalt Clark Brewster habe die Staatsanwaltschaft bereits kontaktiert und mitgeteilt, dass sie zu einer Aussage bereit sei.

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Trump bestreitet, Sex mit Stormy Daniels oder Karen McDougal gehab zu haben und bezeichnete die aktuellen Ermittlungen gegen ihn als „politisch motiviert“ und als „Hexenjagd“.

USA: Grand Jury berät über Anklageerhebung gegen Donald Trump

Laut einem Bericht der Washington Post ist die Einberufung einer Grand Jury ein Hinweis darauf, dass Staatsanwalt Vance Beweise für strafrechtlich relevantes Handeln gefunden hat - gegen Trump persönlich, gegen die Trump Organization oder Mitarbeiter der Holding, die aus hunderten Einzelunternehmen von Hotels bis Golfplätzen besteht, richten, heißt es. Sollte Trump angeklagt werden, wäre er der erste ehemalige Präsident in der Geschichte der USA, der sich einem Strafprozess stellen muss.

Die Grand Jury tagt geheim und soll laut Washington Post sechs Monate lang dreimal pro Woche zusammenkommen. Die Staatsanwaltschaft werde den Laienrichtern dabei ihre Beweise vorlegen. Grand Jurys treffen in den USA häufig in besonders wichtigen Fällen die Entscheidung über eine Anklageerhebung.

Gegen die Trump Organization ermittelt zudem New Yorks Generalstaatsanwältin, Letitia James. Vor Kurzem gab sie bekannt, nun auch strafrechtlich gegen Donald Trump vorzugehen. Letitia James und Cyrus Vance arbeiteten dabei zusammen. Beide Anwälte gehören zur Demokratischen Partei von US-Präsident Joe Biden. (uf mit dpa)

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