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Tests an Flugzeugträger

USA: Riesige Explosion vor der Küste Floridas gemeldet

  • Daniel Dillmann
    VonDaniel Dillmann
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Vor der Küste von Florida wird eine Explosion mit 3,9 auf der Richterskala gemessen. Es ist nicht die erste Explosion ihrer Art.

Bereits am 17. Juni hatte die US-Armee eine Bombe zu Testzwecken neben dem neuen Flugzeugträger USS Gerald Ford gezündet.

Florida - Eine massive Explosion hat eine Wasserfontäne vor der Küste Floridas in den Himmel steigen lassen. Die Messinstrumente der US-Behörde „United States Geological Survey“ gaben die Stärke Erschütterung mit 3,9 auf der Richterskala an.

Die Ursache war laut dem Orlando Sentinel eine „experimentelle Explosion“ rund 160 Kilometer vor der Küste von Daytona Beach, einer Kleinstadt im südlichen Bundesstaat Florida. Bereits vor einem Monat hatten die Instrumente eine Explosion in derselben Stärke verzeichnet.

USA: Explosion vor Florida zum Test eines Flugzeugträgers

Ausgelöst wurden die Explosionen von mehr als 18 Tonnen schweren Bomben, abgeworfen um US-Militär. Die Streitkräfte der USA testen damit einen neuen Flugzeugträger der Marine: die USS Gerald R. Ford. Sowohl die Widerstandsfähigkeit der Hülle als auch das Verhalten auf dem Wasser bei einem Bombardement sollen geprüft werden. Der Flugzeugträger wurde laut Informationen der US-Navy bereits durch Simulationen getestet. „Die jetzigen Tests liefern uns weitere Daten über die Widerstandsfähigkeit des Schiffs in Kampfeinsätzen“, meldet der Kampfverband in einer Pressemitteilung.

Der Bau des Flugzeugträgers USS Gerald Ford hatte in den USA zuletzt Kritik hervorgerufen. Vor allem die explodierenden Kosten wurden zum Streitpunkt. Wie der Stern berichtete, soll allein das Klospülen auf dem Flugzeugträger Kosten von bis zu 400.000 Dollar verursachen.

US-Armee baut Flugzeugträger und testet sie vor Florida mit Bomben

Laut dem Orlando Sentinel handelt es sich bei der aktuellen Testreihe um die erste ihrer Art seit über 30 Jahren. Zuletzt wurden Flugzeugträger mit derartigen Methoden 1987 getestet. Man habe die Gegend vor der Ost-Küste Floridas dafür gewählt, weil dort die Auswirkungen die Umwelt geringer seien als anderswo. Bei der Wahl des Zeitpunkts habe man die „Wanderbewegungen des maritimen Lebens“ berücksichtigt.

Ob und wie viele weitere Tests noch durchgeführt werden, ist laut US-Medien nicht bekannt. Das unterliegt laut Angaben der US-Navy der Geheimhaltung. Sollten weitere Bomben gezündet werden, würde aber auch dies an der Ostküste geschehen. Die Tests für die USS Gerald Ford sollen bis Ende des Sommers abgeschlossen werden. Der Flugzeugträger soll seinen Dienst bis spätestens Endes des Jahres aufnehmen. (Daniel Dillmann)

Rubriklistenbild: © U.S. Navy via www.imago-images.de

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