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Neuer Höchstwert

USA: Mehr als 3000 Corona-Tote an einem Tag

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In den USA wurden mehr als 3000 Corona-Tote an einem Tag vermeldet. Der neue Höchststand steht im Zusammenhang mit Thanksgiving-Besuchen.

  • Die Corona-Zahlen in den USA sind alarmierend hoch, die Zahl der täglich Neuinfizierten wächst weiter. Nun wurde ein neuer Höchstwert bekannt gegeben.
  • In nahen Umfeld von Donald Trump grassiert das Coronavirus ebenfalls: Seine Anwälte Rudy Giuliani und Jenna Ellis sind beide infiziert.
  • Auf Twitter spricht Donald Trump derweil mi höhnischen Worten Deutschland eine Vorbildrolle im Kampf gegen die Pandemie ab.

Update vom Donnerstag, 10.12.2020, 08.15 Uhr: Die Zahl der täglichen Corona-Toten hat in den USA einen neuen Höchststand erreicht. Am Mittwoch (09.12.2020) vermeldeten die US-Behörden, dass mehr als 3000 Menschen an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben seien. Die „New York Times“ präzisiert das und nennt 3011 Todesopfer.

Corona in den USA: Thanksgiving-Appelle wurden ignoriert

Außerdem wurden 218.000 Neuinfektionen mit Sars-CoV-2 gemeldet. Hinzu kommt ein neuer Höchststand der Covid-19-Patienten in amerikanischen Krankenhäusern. Am Mittwoch wurden mehr als 106.000 Betroffene genannt.

Am Mittwoch (09.12.2020) sind über 3000 Menschen in den USA an den Folgen einer Coronavirus-Infektion gestorben. (Symbolfoto)

Die neuen Rekordwerte stehen im Zusammenhang mit Thanksgiving. Ende November waren Millionen Menschen auf Reisen für Familienbesuche auf Reisen gegangen. Wiederholte Appelle von Experten wurden ignoriert. Das berichtet die Nachrichtenagentur „AFP“. Nun, zwei Wochen später, hat die Zahl der täglichen Corona-Toten einen neuen Höchststand erreicht.

Update vom Mittwoch, 09.12.2020, 18.45 Uhr: Erst Rudy Giuliani, jetzt auch Jenna Ellis: Im Anwaltsteam von Donald Trump verbreitet sich das Coronavirus. US-Medien berichteten am Dienstag (08.12.2020) übereinstimmend, dass Ellis nach Giuliani ebenfalls positiv auf das Virus getestet worden seien. Trump selbst scheint dagegen eher die Situation in Deutschland zu besorgen, legt man ihm einen seiner jüngsten Tweets positiv aus.

Der scheidende Präsident retweetete heute einen Tweet, der auf einen Text der Presseagentur AP über Merkels emotionalen Corona-Appell und die hohe Zahl der Todesfälle in Deutschland verwies. Den Ausgangstweet versah Donald Trump mit einem süffisanten Text, der sich so übersetzen lässt: „Deutschland wurde immer wieder von meinen unausstehlichen Kritikern als das Land angeführt, dessen Weg zur Bewältigung des China-Virus wir folgen sollten. So viel zu diesem Argument.“ Er liebe Deutschland, fuhr er fort, Impfstoffe seien auf dem Weg. Damit nimmt Trump vermutlich Bezug auf vereinbarte Lieferungen des Impfstoffs vom deutschen Biotechnologieunternehmen Biontech und seinem Partner Pfizer.

Der retweetete Account scheint jedenfalls kein Fan von Donald Trump zu sein: Er hat sich umbenannt in „Trump lost, BIG!!!“, was so viel heißt wie „Trump hat verloren, mit Abstand!“

Rudy Giuliani positiv auf das Coronavirus getestet - Donald Trump nutzt es für sich aus

Update vom Montag, 07.12.2020, 05.00 Uhr: Der persönliche Anwalt von US-Präsident Donald Trump, Rudy Giuliani, ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das teilte Trump am Sonntag im Kurzbotschaftendienst Twitter mit und erklärte: „Werde schnell wieder gesund, wir machen weiter.“ Der 76-jährige Jurist und einstige New Yorker Bürgermeister führt Trumps Kampf gegen seine Abwahl bei der Präsidentschaftswahl an.

Rudy Giuliani positiv auf Corona getestet - Donald Trump nutzt es für seine Zwecke

Trump nutzte die Situation direkt, um erneut auf eine seiner Ansicht nach „korrupte Wahl“ hinzuweisen. „Giuliani, bei Weitem der größte Bürgermeister der Geschichte von New York City, der unermüdlich gearbeitet hat, um die (mit Abstand) korrupteste Wahl in der Geschichte der USA aufzudecken, wurde positiv auf das China-Virus getestet“, erklärte er.

Ob Giuliani Symptome einer Covid-19-Erkrankung aufweist, war unklar. Mit 76 Jahren gehört er jedoch der Hochrisikogruppe an. Wenn sich sein juristisches Team an die Vorschriften hält, die für Kontaktpersonen eines Infizierten eine mindestens einwöchige Quarantäne vorsehen, dürfte dies die bislang erfolglosen Bemühungen im Kampf gegen Trumps Wahlniederlage weiter lähmen.

Rudy Giuliani, positiv auf das Coronavirus getestet.

+++ 21.49 Uhr: Donald Trumps Top-Anwalt Rudy Giuliani wurde mehreren Medienberichten zufolge positiv auf das Coronavirus getestet. Donald Trump hatte das positive Corona-Testergebnis von Giuliani selbst via Twitter verkündet. Dort schreibt er unter anderem: „Rudy Giuliani, bei weitem der beste Bürgermeister von New York City, der unermüdlich daran arbeitet, den schlimmsten Wahlbetrug der US-Geschichte aufzudecken, wurde positiv auf das China Virus getestet.“

Thanksgiving-Coronawelle trifft USA – Donald Trump beschäftigt sich derweil mit „Kommunisten“

Update vom Sonntag, 6.12.2020, 16.38 Uhr: Die USA haben den dritten Tag in Folge einen neuen Höchstwert bei der Zahl der Corona-Neuinfektionen gemeldet. Innerhalb eines Tages wurden nach Angaben der renommierten US-amerikanischen Johns-Hopkins-Universität vom Samstagabend (5.12.2020) mehr als 230.000 neue Ansteckungen registriert, das waren rund 5000 mehr als am Vortag.

Corona in den USA: Seit Wochen melden Behörden mehr als 2000 Tote pro Tag

Seit zwei Wochen registrieren die US-Behörden täglich mehr als 2000 Todesfälle in Verbindung mit dem Coronavirus. Die Zahl der Menschen, die wegen Covid-19 im Krankenhaus behandelt werden, steigt stetig, besonders in den bevölkerungsreichen Bundesstaaten Florida, Kalifornien und Texas. Wegen der Reisewelle rund um den wichtigsten US-Feiertag Thanksgiving hatten Experten einen erneuten sprunghaften Anstieg der Infektionsfälle befürchtet – dieser tritt nun ein.

US-Präsident Donald Trump beschäftigt sich derweil lieber mit anderen Themen als der rasanten Coronavirus-Ausbreitung. Auf Twitter teilt er beispielsweise Beiträge seiner Rede in Georgia, dort sagte er unter anderem: „Wenn ihr nicht abstimmt. Die Sozialisten und Kommunisten werden gewinnen.“ Außerdem zeigte er sich erfreut, dass man ihm Trump-Amerika wieder stolz „Frohe Weihnachten“ sagen könne. Unter der Obama-Administration sei das nicht möglich gewesen.

Update vom Samstag, 5.12.2020, 16.25 Uhr: Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in den USA hat erneut einen neuen Höchststand erreicht. Am Freitag vermeldete die Johns Hopkins University 227.885 neue Fälle. Der bisherige Höchstwert wurde erst am Vortag erreicht (217.664). Es sind 2.607 weitere Personen mit Covid-19 gestorben. Am vierten Tag in Folge wurden somit mehr als 2.500 Todesopfer vermeldet. Nach dem Feiertag Thanksgiving (26. November) hatten nicht nur Expert:innen erhöhte Fallzahlen bei der reisefreudigen amerikanischen Bevölkerung erwartet.

Corona in den USA: Joe Biden mit neuen Vorwürfen gegenüber Trump-Regierung

Derweil behauptet der designierte US-Präsident Joe Biden, dass die Trump-Regierung „keinen detaillierten Plan“ für die Verteilung eines Corona-Impfstoffs habe. Biden selbst kündigt an, dass er die Bevölkerung dazu aufrufen werde, 100 Tage lang Masken zu tragen, wenn er im Amt ist. Den Kongress forderte er auf, eine Einigung bei Hilfspaketen für Bürger:innen zu erzielen. Einen Beschluss beider Parteien über 908 Milliarden Dollar hatte Senats-Mehrheitsführer Mitch McConnell letzte Woche abgelehnt. Unter Biden als US-Präsident wird Anthony Fauci den USA weiter erhalten bleiben. Der Immunologe bestätige am Freitag, dass Biden ihn in der Rolle als Chefberater für medizinische Angelegenheiten einstellen möchte.

Corona in den USA: Mike Pompeo lädt 900 Gäste zu einer Party ein

+++ 13.30 Uhr: Die Zahl der Corona-Infektionszahlen in den USA steigt rapide. Doch nicht jeden scheint das zu bekümmern. Jetzt hat das Außenministerium unter Ressortchef Mike Pompeo knapp 900 Gäste zu einem Empfang Mitte Dezember eingeladen. Zu einer weiteren Party mit Pompeo und dessen Frau seien 180 Botschafter mit Begleitperson eingeladen, berichteten US-Medien übereinstimmend.

Die Mitarbeiter des Ministeriums wurden demnach in der vergangenen Woche angewiesen, Veranstaltungen auf das absolut notwendige Minimum zu reduzieren oder sich virtuell zu treffen. Pompeo und sein Protokollchef Cam Henderson sollen sich jedoch über die Corona-Regeln hinweggesetzt haben. So plane das Außenministerium in den nächsten Wochen fast täglich größere Empfänge. Die geladenen Gäste sollen mit Essen und Getränken verpflegt werden.

Mike Pompeo und seine Frau planen eine große Weihnachtsfeier.

Corona in den USA: Pompeo will feiern - trotz Rekordzahlen bei Neu-Infektionen

Ian Lipkin kann darüber nur den Kopf schütteln. Die Veranstaltungen hätten das Potenzial zu sogenannten Superspreader-Events zu werden, sagte der Infektiologe von der Columbia Universität in New York der „Washington Post“. Das Risiko einer Infektion unter anderem aufgrund des Verzehrs von Speisen und alkoholischen Getränken auf engstem Raum sei deutlich erhöht.

Am Donnerstag gab es 217.664 neue bestätigte Corona-Fälle, wie aus Daten der Johns-Hopkins-Universität in Baltimore vom Freitagmorgen (MEZ) hervorging. Der bislang höchste Wert war am Freitag voriger Woche mit rund 205.000 neuen Fällen registriert worden. Auch bei der Zahl der binnen eines Tages gemeldeten Toten gab es erneut einen Höchststand. Am Donnerstag wurden 2879 Tote mit einer bestätigten Coronavirus-Infektion verzeichnet. Der bislang höchste Wert war erst am Vortag mit 2804 Toten registriert worden.

USA nach Thanksgiving: Corona-Neuinfektionen erreichen neues Rekord-Niveau

Update vom Freitag, 04.12.2020, 06.50 Uhr:  In den USA sind die meisten Corona-Neuinfektionen an einem Tag seit dem Beginn der Corona-Pandemie gemeldet worden. Binnen 24 Stunden seien landesweit mehr als 210.000 neue Fälle registriert worden, teilte die Johns-Hopkins-Universität am Donnerstagabend mit. Die Zahl der Toten erreichte demnach ebenfalls den höchsten bisher gemeldeten Wert. (Update: Die Zahl wurde von ursprünglich 2907 später auf 2879 korrigiert.)  

USA nach Thanksgiving: Stark ansteigende Todeszahlen - Kalifornien verschärft Maßnahmen

+++ 22.36 Uhr: Aufgrund steigender Fallzahlen führt der US-Bundesstaat Kalifornien härtere Maßnahmen im Kampf gegen die Corona-Pandemie ein. Wie Gouverneur Gavin Newsom am Donnerstag (03.12.2020) mitteilte, werde künftig in Regionen, in denen eine Überfüllung der Intensivstationen drohe, die Ausgangssperren und weitere Auflagen verschärft. So verhängt der Staat in weiten Teilen Kaliforniens eine Anordnung zum Zuhausebleiben. Viele nicht lebensnotwendige Geschäfte müssen zudem schließen. Die Anordnung soll in den betroffenen Bereichen zunächst drei Wochen lang gelten. 

Kalifornien ist mit rund 40 Millionen Einwohner:innen der bevölkerungsreichste US-Bundesstaat. Insgesamt wurden dort seit Beginn der Corona-Pandemie mehr als 1,2 Millionen Infektionen mit dem Erreger Sars-CoV-2 nachgewiesen. Nach Angaben des Gouverneursbüros sind mehr als 19 400 Menschen an einer Coronavirus-Infektion gestorben. Auf die Einwohner:innenzahl bezogen steht der Westküstenstaat trotzdem noch besser da als viele andere US-Bundesstaaten.

Corona in den USA: Johns-Hopkins-Universität korrigiert die Zahl der Corona-Toten nach unten

Die Zahlen der am Mittwoch (02.12.2020) in den USA erfassten Corona-Toten ist etwas geringer als zunächst von der Johns-Hopkins-Universität (JHU) angegeben. Statt der ursprünglich 3157 gemeldeten Menschen, die im Zuge einer bestätigten Corona-Infektion verstorben waren, sank die Zahl der gemeldeten Toten am Donnerstagabend (03.12.2020, MEZ) auf 2804. Obgleich die Website der Johns-Hopkins-Universität in der Regel aktuell ist, werden die Zahlen der Neuinfektionen oder der Corona-Toten in manchen Fällen erst nachträglich aktualisiert.

Ein Schild weist Besucher:innen der Forest Avenue in Kalifornien darauf hin, eine Maske zu tragen.

Corona in den USA: Todesfälle nach Thanksgiving steigen an

Erstmeldung von Donnerstag (03.12.2020): Baltimore - Die USA stellen am Mittwoch (02.12.2020) erneut traurige Corona-Rekorde auf: Erstmals seit Beginn der Pandemie hat die Zahl der binnen 24 Stunden erfassten Corona-Toten die Schwelle von 3000 überschritten. Die Behörden meldeten 3157 Tote mit einer bestätigten Coronavirus-Infektion, wie aus Daten der Johns-Hopkins-Universität (JHU) in Baltimore von Donnerstagmorgen (03.12.2020, MEZ) hervorging. Der bislang höchste Wert mit 2607 Toten war am 15. April registriert worden.

Außerdem sind so viele Menschen mit einer Corona-Infektion im Krankenhaus wie noch nie: 100.000 Patient:innen werden derzeit stationär behandelt, davon fast 20.000 davon auf der Intensivstation, wie der britische „Guardian“ berichtet. Demnach werden fast 7000 Erkrankte beatmet. Auch die Zahl der binnen eines Tages registrierten Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist erneut enorm hoch: Zum zweiten Mal seit Beginn der Pandemie übertraf sie die Marke von 200.000. Der bislang höchste Wert war nach JHU-Angaben am Freitag (27.12.2020) mit rund 205.000 neuen Fällen registriert worden.

Corona in den USA: Thanksgiving wird Infektions- und Todeszahlen beflügeln

All das passiert im Nachgang des in den USA beliebten Feiertags Thanksgiving, der traditionell am vierten Donnerstag im November im Kreis der Familie begangen wird. Experten hatten mit Blick auf Thanksgiving mit einer landesweiten Zunahme der Ansteckungen gerechnet. Die Gesundheitsbehörde CDC hatte im Vorfeld von Familienbesuchen und Reisen dringend abgeraten. Viele Menschen hielten sich jedoch nicht daran.

Der Leiter des Centers for Disease Control and Prevention (CDC) Robert Redfield sprach am Mittwoch (02.12.2020) von harten Wintermonaten: „Ich glaube, sie werden die schwierigste Zeit in der Geschichte des Gesundheitswesens dieser Nation sein“, so Redfield. Auch der designierte Präsident Joe Biden warnte: „Weihnachten könnte noch um einiges schwieriger werden. Ich will niemandem Angst einjagen, aber verstehen Sie die Fakten: Wir verlieren wahrscheinlich weitere 250.000 Menschen von jetzt bis Januar“, sagte Biden bei einem Gespräch mit Beschäftigten, die wirtschaftlich stark von der Pandemie erwischt wurden.

USA: Frühere Präsidenten wollen sich im Fernsehen gegen das Coronavirus impfen lassen

Sehr deutlich machte auch die Epidemiologin Ellie Murray, was den USA nach Thanksgiving noch bevorsteht: In dieser und nächster Woche würden die über Thanksgiving hinzugekommenen Fälle registriert werden. „Alle Krankenhausaufenthalte, die daraus resultieren, werden wir etwa Mitte Dezember sehen, und wir werden Menschen, die an dem Covid, das sie um Thanksgiving bekommen haben, Weihnachten sterben sehen, Ende Dezember“, so Murray. Sie fürchte, dass viele allerdings nicht verstehen, dass Thanksgiving die Verbreitung des Coronavirus verändert habe, weil der Effekt erst rund zwei Wochen später in den Zahlen sichtbar sei.

Während der noch amtierende US-Präsident Donald Trump sich derzeit weniger mit den in die Höhe schießenden Corona-Zahlen in seinem Land beschäftigt, sondern viel Zeit in das Thema Wahlbetrug investiert, wollen drei seiner Vorgänger sich für das Vertrauen in Impfungen einsetzen. Wie der Sender CNN berichtet, wollen sich George W. Bush, Bill Clinton und Barack Obama im Fernsehen impfen lassen. Dass seine Vorgänger ihm mit dieser öffentlichkeitswirksamen Aktion zuvorkommen, dürfte Trump nicht gefallen, der sich mit der zügigen Entwicklung von Impfstoffen brüstet und die Errungenschaften für sich reklamiert. (Ines Alberti mit dpa)

Rubriklistenbild: © Frank Molter/dpa

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