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USA

Strafe für Bruce Springsteen: Sänger gönnt sich Tequila im Nationalpark und muss Strafe zahlen

Bruce Springsteen macht gerade Schlagzeilen wegen eines gemeinsamen Podcasts mit Barack Obama. Aber auch eine Aktion in einem Nationalpark erregt aufsehen.

  • Barack Obama und Bruce Springsteen machen zusammen einen Podcast.
  • In „Renegades: Born in the USA“ geht es unter anderem um die angespannte Situation in den USA.
  • Glückssträhne? Bruce Springsteen konnte jüngst einer Strafe wegen Alkohol am Steuer entgehen.

Update vom Donnerstag, 25.04.2021, 11.31 Uhr: Bei Sänger Bruce Springsteen scheint es derzeit gut zu laufen: Erst veröffentlicht er einen Podcast zusammen mit Barack Obama, dann lässt ein Richter Anzeigen gegen ihn fallen. Dabei ging es um Alkohol am Steuer sowie rücksichtsloses Fahren. Zuvor hatte der Richter Springsteen am Mittwoch (24.02.2021) in einer anderen, weniger bedeutsamen Sache schuldig gesprochen: Der Sänger hatte in einem Nationalpark verbotenerweise Alkohol, genauer zwei Tequila-Shots zu sich genommen. Dafür musste er eine Strafe von 540 US-Dollar zahlen. „Ich glaube, das kann ich sofort bezahlen“, sagte Springsteen dem Richter laut einem Bericht der New York Daily News. „Da bin ich mir sicher“, soll der Richter geantwortet haben.

Bruce Springsteen war vergangenen November nach der Tequila-Aktion festgenommen worden, denn ein Polizist hatte ihn in der Gateway National Recreation Area in New Jersey dabei beobachtet. Springsteen wollte demnach nach dem Schnapskonsum auf sein Motorrad steigen. Laut der hiesigen Zeitung Asbury Park-Press hatte Springsteen aber nur 0,2 Promille intus - ein Viertel von dem, was in New Jersey erlaubt ist. Der Sänger gab zu, zwei Shots mit Fans getrunken zu haben.

Der Sänger Bruce Springsteen muss eine Strafe zahlen, weil er Alkohol in einem öffentlichen Park konsumiert hat. (Archivbild)

Obama und Bruce Springsteen: Der „Boss“ und der Ex-Präsident veröffentlichen gemeinsamen Podcast

Erstmeldung vom Mittwoch, 24.02.2021, 17.04 Uhr: New York - Es gibt mal wieder einen neuen Podcast. Das ist mittlerweile nichts Neues mehr, allein der Streamingdienst Spotify hat für die nächste Zeit elf neue deutschsprachige Formate angekündigt. Doch die Namen der beiden Gastgeber von „Renegades: Born in the USA“ lassen aufhorchen: Der frühere US-Präsident Barack Obama und Rocklegende Bruce Springsteen sprechen darin über Musik, ihr Leben und die Spaltung der USA. Obama übernimmt die Rolle des Moderators. Die ersten beiden Folgen sind seit Montag (24.02.2021) auf Spotify zu finden.

„Die USA sind so gespalten, wie sie es in unseren Lebzeiten noch nicht waren“, sagt Barack Obama in einer Vorschau für den Podcast. „Wie können wir zurückfinden zu einer amerikanischen Geschichte, die uns wieder mehr zusammenbringt?“
Die beiden Männer kennen sich aus der Zeit von Obamas erstem Präsidentschaftswahlkampf 2008 und sind seitdem befreundet, berichtet die französische Nachrichtenagentur AFP. Trotzdem bezeichnet der „Spiegel“ ihr Gespräch nicht als freundschaftliches Geplauder, sondern als „ein Unterfangen der politischen Bildung, niederschwellig und mit millionenfacher Reichweite“.

2016 begrüßten der damalige US-Präsident Barack Obama und seine Frau Michelle Obama Bruce Springsteen im „Blue Room“ des Weißen Hauses. Nun hat Obama mit Springsteen einen Podcast aufgenommen.

Im Podcast „Renegades“: Obama und Springsteen glauben an amerikanisches Ideal

Für die neue Podcast-Serie setzten sie sich im Bundesstaat New Jersey zusammen, wo Bruce Springsteen vor 71 Jahren geboren wurde, und nahmen insgesamt acht Folgen auf. „Oberflächlich betrachtet haben Bruce und ich nicht viel gemeinsam“, sagt Barack Obama in der ersten Folge des Podcasts. „Er ist ein weißer Kerl aus einer Kleinstadt in Jersey. Ich bin ein Schwarzer mit Eltern unterschiedlicher ethnischer Herkunft, geboren auf Hawaii. Er ist eine Rock‘n‘Roll-Ikone. Ich bin ... nicht so cool.“ Die FAZ beschreibt das als „kuriosen Überbietungswettbewerb zwischen zwei weltberühmten Persönlichkeiten, wer irgendwann früher der größere Außenseiter war.“ Die Folge hat passend dazu den Titel „Outsiders“.

Bei ihrer Zusammenarbeit hätten sie aber viele Gemeinsamkeiten ausgemacht, sagte Barack Obama, der zwischen 2009 und 2017 im Weißen Haus saß: „Wir haben bei unseren Gesprächen herausgefunden, dass wir immer noch einen festen Glauben an das amerikanische Ideal haben. Nicht als Nostalgie, aber als Kompass für die harte Arbeit, die vor uns liegt.“

Obama und Springsteen: EIn Podcast, der Brücken bauen soll

Im „Spiegel“ wird die Wahl von Bruce Springsteen, der den Spitznamen „The Boss“ trägt, als geschickt bezeichnet, gelte er doch als „vermeintlich authentischer Chronist der ‚ehrlichen‘ USA der Arbeiterklasse“. Der Podcast wolle Brücken bauen zwischen den gespalteten Lagern und es solle wieder Einigkeit in den USA hergestellt werden, macht das Magazin als Ziele des Gesprächs aus.

Mit dem Podcast folgt Barack Obama dem Vorbild seiner Ehefrau Michelle: Der Podcast der früheren First Lady war einer der großen Streaming-Erfolge des vergangenen Jahres. (Theresa Ricke mit AFP)

Rubriklistenbild: © Nathan Denette/dpa

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