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Erdbeben vor der Küste Alaskas
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Autos verlassen auf einer Straße die Landzunge Homer Spit. Ein starkes Erdbeben hat sich vor der Südküste des US-Bundesstaates Alaska ereignet. Die zuständige US-Behörde USGS gab die Stärke mit 8,2 an.

Alaska

Westküste der USA von schwerem Erdbeben betroffen – Tsunami-Warnung aufgehoben

  • Jennifer Greve
    VonJennifer Greve
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In den USA kommt es zu einem Erdbeben der Stärke 8,2. Die Behörden in Alaska warnen vor einer Tsunami, geben später jedoch wieder Entwarnung.

Update vom Donnerstag, 29.07.2021, 14.53 Uhr: Ein starkes Erdbeben hat sich vor der Südküste des US-Bundesstaates Alaska ereignet. Nachdem der Nationale Wetterdienst der USA (NOAA) eine Tsunami herausgegeben hatte, wurde diese rund drei Stunden später wieder aufgehoben.

Alaska ist eine sehr dünn besiedelte Region der Vereinigten Staaten. Sie wird immer wieder von Erdstößen getroffen. Die Erdbebenwarte des Bundesstaates misst durchschnittlich alle 15 Minuten eine Erschütterung. Die meisten davon spüren die Einwohner nicht.

Ende November 2018 hatten ein Erdbeben der Stärke 7,0 sowie mehr als 200 Nachbeben allerdings erhebliche Sachschäden im Süden Alaskas hinterlassen. Tote gab es nicht. Ein besonders verheerendes Beben ereignete sich im Jahr 1964, als ein Wert von 9,2 gemessen wurde. Damals kamen mehr als 120 Menschen ums Leben.

Tsunami-Warnung nach Erbeben: Westküste der USA betroffen

Erstmeldung vom Donnerstag, 29.07.2021: Anchorage – Vor der amerikanischen Südküste hat sich ein starkes Erdbeben ereignet. Betroffen war der Bundesstaates Alaska in den USA. Das Erdbeben soll eine Stärke von 8,2 gehabt haben. Darüber informiert die zuständige US-Behörde USGS.

Es sei am späten Mittwochabend (28.07.2021, 22.15 Uhr Ortszeit) 104 Kilometer südöstlich auf dem auf einer Halbinsel gelegenen Ort Perryville in einer Tiefe von 32 Kilometern aufgetreten. Laut dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) ist es das „schwerste Erdbeben in der Geschichte Alaskas seit 1965“.

Für die Küstengebiete im US-Bundesstaat Alaska wurde teilweise eine Tsunami-Warnung nach einem starken Erdbeben herausgegeben. (Archivbild)

Tsunami-Warnung für US-Westküste: Auslösendes Erdbeben hatte Stärke von 8,2

Der Nationale Wetterdienst der USA (NOAA) gab eine Tsunami-Warnung aus. Er sprach zunächst von einer Stärke von 8,1, korrigierte dann ebenfalls auf 8,2. Der NOAA verortete das Beben aber knapp 121 Kilometer südöstlich des ebenfalls auf der Halbinsel gelegenen Ortes Chignik.

NOAA (National Oceanic and Atmospheric Administration)

Der Nationale Wetterdienst der USA (NOAA) trägt die operative Verantwortung für das US-Tsunami-Warnsystem. Er stellt Beobachtungssysteme zur schnellen Erkennung von Tsunami erzeugenden Erdbeben und Tsunamis. Darüber hinaus erarbeitet er Vorhersagemodelle zu den Auswirkungen von Tsunamis. Die Modelle dienen der Abschwächung/Abwendung der Auswirkungen.

Laut US Geological Survey kam es zu mindestens zwei Nachbeben der Stärke 6,2 und 5,6. Das berichtet der RND. Hinweise auf Verletzte oder nennenswerte Schäden gab es zunächst nicht. Der NOAA warnt vor einer Flutwelle, die am Donnerstagmittag (Ortszeit) auf die US-Westküste treffen könnte.

Tsunami-Warnung in den USA: Darauf muss man achten

Die offizielle Warnung des NOAA lautete: „Betreten Sie Gefahrenzonen nicht wieder, bis die örtlichen Notfallbeamten darauf hinweisen, dass dies sicher ist.“ Darüber hinaus informierte der NOAA darüber, dass „starken Wellen und Strömungen“ möglich sind, in denen Menschen ertrinken oder sich verletzen können.

Einige Auswirkungen des Tsunamis könnten noch „viele Stunden bis Tage nach der ersten Welle andauern“. Darüber hinaus seien „Küsten in alle Richtungen“ von dem Tsunami bedroht. Personen aus betroffenen Gebieten sollten auf eine sich schnell zurückziehende oder zurückweichende Küstenlinie achten. Auch „ungewöhnliche Wellen und Geräusche“ sowie „starke Strömungen“ seien Anzeichen für einen Tsunami.

Tsunami-Warnung für Alaskas Küstengebiete: Evakuierungen laufen

Wegen der Tsunami-Warnung wurden einige Küstengebiete im US-Bundesstaat Alaska evakuiert. Schiffe in Hafennähe haben sich teilweise auf das offene Meer zurückgezogen, während Anwohner betroffener Gebiete sich in höhere Regionen zurückziehen.

Außerdem sei auch in Japan eine Tsunami-Warnung im Gespräch. Die zuständigen Behörden würden dies überprüfen, schrieb der öffentlich-rechtliche Sender NHK laut RND. (jey/dpa)

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