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Der US-Unternehmer John McAfee bei einer Konferenz im Jahr 2016 (Archivbild)
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Der US-Unternehmer John McAfee bei einer Konferenz im Jahr 2016 (Archivbild)

Barcelona

Möglicher Suizid: US-Unternehmer McAfee tot im spanischen Gefängnis aufgefunden

  • VonDavid Suárez Caspar
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Der US-Tycoon McAfee wurde tot in einer spanischen Gefängniszelle aufgefunden. Behörden vermuten, dass sich der Unternehmer womöglich selbst das Leben nahm.

Barcelona - Der Antivirensoftware-Tycoon John McAfee ist am Mittwochabend (23.06.2021) tot in einer spanischen Gefängniszelle aufgefunden worden. Nur Stunden zuvor waren Berichte aufgetaucht, dass er ausgeliefert werden würde, um sich in den USA vor Gericht zu verantworten, wie lokale Medien berichteten. Der Tech-Unternehmer wurde im Oktober verhaftet und wartete auf seine Auslieferung, teilte die Polizei der spanischen Zeitung El Pais mit.

McAfee sei in Barcelona aus seiner Zelle geholt worden und die Polizei untersuche die Umstände seines Todes, so El Pais. „Alles deutet auf Selbstmord hin“, berichtete die Zeitung unter Berufung auf Beamte des Justizministeriums des Landes. Eine zweite spanische Zeitung, El Mundo, berichtete ebenfalls, McAfee sei durch einen offensichtlichen Selbstmord im Gefängnis gestorben.

McAfee hätten wegen Steuerhinterziehung bis zu 30 Jahre Haft gedroht

Die Staatsanwaltschaft von Tennessee hat den 75-jährigen McAfee wegen Steuerhinterziehung angeklagt. Er hatte es versäumt Einkünfte aus der Promotion von Kryptowährungen, Honorare als Speaker und den Verkauf der Rechte an seiner Lebensgeschichte für eine Dokumentation zu melden. Für die Vergehen hätten in eine Haftstrafe von bis zu 30 Jahren gedroht, so die britische Zeitung Guardian. (dsc)

Noch im März wollte McAfee eine Cybersecurity-Einheit seiner Firma verkaufen.

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