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Ursula von der Leyen (CDU) steigt aus einem Flugzeug. (Archivbild)
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Ursula von der Leyen (CDU) steigt aus einem Flugzeug. (Archivbild)

„Ökologische Sünde“

Von der Leyen fliegt 50 Kilometer mit Privatjet - Europäischer Steuerzahlerbund übt Kritik

  • Ines Alberti
    VonInes Alberti
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EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen steht in der Kritik, weil sie eine Strecke von 50 Kilometern im Privatjet zurückgelegt hat.

Berlin - Der Generalsekretär des Europäischen Steuerzahlerbundes, Michael Jäger, hat EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (CDU) für einen 19-minütigen Flug im Privatjet kritisiert. Von der Leyen war im Juni auf diesem Weg von Wien ins nahe gelegene Bratislava gereist. Jäger bezeichnete den Kurzstreckenflug im Gespräch mit Bild (Donnerstag) als „ökologische Sünde“.

„Er kostete viel Steuergeld, viel Zeit für die Wege von und zu den Flughäfen und vor allem: viel Glaubwürdigkeit“, so Jäger. Auch die CDU-Bundestagsabgeordnete Jana Schimke ermahnte die frühere Verteidigungsministerin: „Wenn man Wandel will, dann muss man ihn auch vorleben. Ansonsten wird man unglaubwürdig.“

Ursula von der Leyen: Corona-Bedenken bei anderen Verkehrsmitteln

Ein Sprecher der EU-Kommission rechtfertigte den Flug gegenüber der Zeitung: „Mit Abflug und Ankunft in Belgien waren es bei dieser Reise der Präsidentin sieben Länder in zwei Tagen. Alternativen wurden geprüft, doch es gab logistisch keine andere Möglichkeit“. Noch am selben Abend sei von der Leyen mit dem Privatflugzeug nach Riga geflogen. „Hinzu kommt, dass es wegen Corona Bedenken gab, Linienflüge oder Züge zu nutzen“. (AFP/red)

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