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Seebestattung in Höhe der ostfriesischen Insel Wangerooge.

Panne

Urnen an der Nordseeküste angespült

Drei Urnen aus einem Krematorium in Greifwald tauchen an der niederländischen Nordseeküste auf. Eine Reederei räumt ein, die Seebestattung verpatzt zu haben.

An der niederländischen Nordseeküste sind drei Urnen aus dem Greifswalder Krematorium angespült worden. Sie waren zur Seebestattung vorgesehen, wie die „Ostsee-Zeitung“ am Mittwoch berichtete.

Die niederländische Reederei Trip Scheepvaart in Scheveningen gestand eine Panne bei der geplanten Bestattung ein: Der nasse Karton mit den Urnen sei einem Mitarbeiter von der Reling ins Meer gerutscht, sagte Silvia Roos von der Reederei der Deutschen Presse-Agentur.

Die Urnen sollten aus dem Karton genommen, geöffnet und die Asche bei einer sogenannten anonymen Bestattung im Meer verstreut werden. „Der Vorfall ist uns sehr unangenehm“, so Roos.

Zunächst hatte ein 14-jähriger Junge eine Urne am Strand von Noordwijk entdeckt. Unweit davon wurden zwei weitere Urnen gefunden. (dpa)

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