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Deutscher Wetterdienst warnt vor Gewitterfront in Hessen

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Von: Alina Schröder, Sophia Lother

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Auch am Freitag wird Hessen von schweren Gewittern und Unwettern heimgesucht. Der Deutsche Wetterdienst warnt in mehreren Regionen vor heftigen Wetter-Lagen.

Update vom Freitag, 20. Mai, 07.45 Uhr: Nachdem es am Donnerstagabend (19. Mai) in ganz Hessen bereits zu Unwettern gekommen war, hat der DWD eine Wetter-Vorabinformation für Nord- und Mittelhessen sowie Südniedersachsen am Freitag herausgegeben. Ab Freitagmittag wird demnach ein weiteres Gewittertief erwartet, das von Westen her über die nördliche Mitte von Deutschland hinweg ziehen und eine heftige Unwetter-Lage mit sich bringen soll. Dabei sind laut DWD neben Starkregen auch zum Teil kräftige Sturm- oder Orkanböen möglich. Auch besteht die Gefahr einzelner Tornados.

Zudem ist mit heftigen Auswirkungen der Gewitter-Front zu rechnen. Es kann zu Überflutungen sowie Baum- und Astbrüchen kommen. Auch Beeinträchtigungen der Infrastruktur sowie im öffentlichen Nahverkehr sind nicht auszuschließen. Die Warnung gilt zunächst von 12 bis 21 Uhr, da sich noch nicht genau einschätzen lässt, wann das Unwetter auf Nord- und Mittelhessen sowie Südniedersachsen treffen wird.

Wetter-Warnung: Nachdem bereits am Donnerstag schwere Unwetter in Hessen gewütet hatten, werden weitere Gewitter am Freitag erwartet.
Wetter-Warnung: Nachdem bereits am Donnerstag schwere Unwetter in Hessen gewütet hatten, werden weitere Gewitter am Freitag erwartet. © Andre März/dpa

Für Teile Mittel- und Südhessens gibt es bereits Warnungen vor starkem Gewitter der Stufe zwei. Betroffen sind Regionen zwischen Gießen, Fulda und Darmstadt. Dort werden bereits in den frühen Morgenstunden Gewitter erwartet.

Schwere Gewitter in Hessen: DWD gibt weiterhin Warnung heraus

+++ 19.40 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst hat die Wetterwarnung in Hessen zurückgestuft. Entwarnung gibt es aber noch nicht: Weiterhin kann es in fast allen Regionen in Hessen zu schweren Gewittern kommen. Die „extremen Gewitter“ sollen allerdings nur noch vereinzelt auftreten, konkret im Werra-Meißner-Kreis.

+++ 18.54 Uhr: Die DWD-Warnungen sollen noch den ganzen Abend über bestehen bleiben. Das Tief, das aktuell über Hessen zieht, sorgt weiterhin für „eine großräumige und heftige Unwetterlage“, heißt es vom DWD. Erst in den Abendstunden solle sich die Lage entspannen. Bis dahin bleibe es bei schweren, teils „extremen Gewittern mit massiven Auswirkungen“.

„Die Gewitter sind begleitet von schweren Sturm- oder Orkanböen zwischen 90 und 130 km/h (Bft 10-12) sowie heftigem Starkregen um 40 l/m² in einer Stunde und Hagel mit einer Korngröße um 5 cm“, so eine Meldung vom DWD. Teilweise sei mit „extrem heftigem Starkregen mit rund 60 l/m² in wenigen Stunden“ zu rechnen. Sogar Tornados seien nicht ausgeschlossen. Es bestehe die Gefahr von Überflutungen, umknickenden Bäumen und herabfallenden Ästen.

Unwetter und schwere Gewitter in Nordhessen: In diesen Regionen droht Gefahr

+++ 18.00 Uhr: Der Himmel über weiten Teilen Hessens zieht sich zu. Bald könnten sich die Wolken entladen: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt für mehrere Kreise in der nächsten Zeit vor schweren Gewittern und Unwettern. Betroffen sind in Nordhessen der Schwalm-Eder-Kreis, der Kreis Waldeck-Frankenberg, Werra-Meißner-Kreis, die Stadt und der Kreis Kassel. Auch Süd-Niedersachsen ist betroffen, dort warnt der DWD im Kreis Northeim vor schweren Gewittern.

Erstmeldung vom Donnerstag, 19. Mai 2022, 13.11 Uhr: Kassel – Das Wetter zeigt sich bald wieder von seiner ungemütlichen Seite. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor Gewittern „samt Unwetter-Potenzial“, die auf Hessen zukommen.

Laut Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterdienst Q.met droht sogar eine „Superzelle“. „Dabei fassen sich mehrere Gewitterzellen zu einer großen Zelle zusammen, da gibt es die Gefahr von schwerem Sturm und Orkanböen, aber auch die Bildung von Tornados ist bei so einer Superzelle nicht ausgeschlossen.“ Ein Überblick, wann es in welchen Regionen besonders gefährlich wird.

Unwetter-Gefahr in Hessen: Wo schwere Gewitter und Sturm drohen

Laut DWD wird das Gewitter-Tief am Freitag (20. Mai) in Hessen seinen Höhepunkt haben. Doch schon am Donnerstag (19. Mai) steigt die Gewitterwahrscheinlichkeit, besonders am Nachmittag. Dabei wird stellenweise mit Starkregen von bis zu 40 Liter pro Quadratmeter gerechnet. Auch schwere Sturmböen um 100 Kilometer pro Stunde und stellenweise auch Orkanböen drohen. Weiterhin können Hagelkörner mit bis zu drei Zentimetern Größe gefährlich werden. Schwere Gewitter werden am Donnerstag zwischen 14 und 22 Uhr in folgenden Regionen in Hessen und im südlichen Niedersachsen erwartet:

Wetter in Hessen wird gefährlich: Gewitter und Unwetter nehmen am Freitag nochmal zu

Am Freitag könnte es dann in einigen Teilen Deutschlands zu der von Diplom-Meteorologe Jung anberaumten „Superzelle“ kommen. Schwere Gewitter und „extrem heftiger Starkregen“ sind laut dem Deutschen Wetterdienst zunächst eher im Norden und Nordwesten keine Seltenheit. Hagelkörner können dabei bis zu fünf Zentimeter groß werden. Gegen Abend drohen dann auch in der Mitte und im Süden Deutschlands „Schwergewitter“.

„Überall muss man vorsichtig sein und die Wetterwarnungen und Unwetterwarnungen gut im Blick behalten. Fahren Sie bitte nicht durch überschwemmte Straßen, bei Sturzfluten bitte nicht den Keller betreten. Sollte dieser volllaufen, wird er zur tödlichen Falle“, warnt Diplom-Meteorologe Dominik Jung gegenüber wetter.net. Erst vor Kurzem sorgten Gewitter und Unwetter in einigen Teilen Hessens für einen gefährlichen Wochenstart. (slo)

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