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Tag der schlechten Wortspiele

Unfassbier gut!

  • VonAndreas Sieler
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Zum „Tag der schlechten Wortspiele“ am 12. November eine kleine, aber feine Auswahl.

Laut Vorhersage soll’s Häute regnen. Dann wird immerhin das Leder billig. Hah! Endlich ist wieder der 12. November – der Tag der schlechten Wortspiele! Grund genug, der treuen FR-Leserschaft die nach unserer Ansicht besten – also schlechtesten – Wortspiele zu präsentieren. Schon Otto wusste: das kann ja Eiter werden. Und auch wenn man mit den billigen Sprüchen überhaupt nichts anfangen mag, bleibt einem heute nichts Walter Ulbricht, als es einfach zu ertragen. Niveau ist bekanntlich keine Handcreme.

So ganz genau weiß wohl niemand, warum es der 12. November ist und wofür es diesen Tag überhaupt gibt. Und es ist auch ganz gleich, ob sich alles an diesem Tag um Homophonie (die gleiche Aussprache unterschiedlich geschriebener Wörter), Polysemie (Mehrdeutigkeit gleicher Begriffe), Paronomasie (Verbindung ähnlich klingender Wörter) oder noch absurdere Blüten des Wortwitzes dreht: Wayne interssiert’s? Wortspiel ist Wortspiel. Alles Klärchen?

Niemandem vorenthalten wollen wir bei dieser Gelegenheit diesen unfassbier guten Fund auf Twitter: „Nur weil man in den Zug kotzt, ist man nicht gleich bahnbrechend...“ Wie treffend. Soziale Medien sind ohnehin die reinste Wortspiel-Fundgrube. Aber egal wie viel man dort teilt, Moses teilt Meer. Und egal, wie hart du trainierst, Pal Dardai trainiert Hertha. Und egal, wie dicht du bist, Goethe war Dichter. Und auch egal wie viele CDs du hast, Carl Benz hat Mercedes. Apropos: Was haben Martin Luther King und ein Mercedes gemeinsam? Genau: beide sind Märtyrer. Und von früher wissen wir ja noch: Der Katze konnte man vertrauen, aber der Katalog.

Damit lassen wir es dann aber auch besser gut sein. Sicher gibt es noch viele bessere – also schlechtere – Wortspiele, doch diese entziehen sich unserer Chemnitz. Daher: Auf Wiederhörnchen, Tschüsseldorf und San Frantschüssko! Übrigens: Forschende haben rausgefunden, sind aber wieder reingegangen. Und auch wenn dieser Text jetzt überhaupt keinen Mehrwert hat: Hauptsache Karl Marx.

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